Synestesia macht Bilder hörbar

Gemälde lassen sich hörbar machen. Auf der Webseite www.synestesia.com gibt es zahlreiche Beispiele dafür, etwa ein Gemälde, das Regen zeigt und schlicht „Rain“ heißt. Sieben von Helena Kääriäinen in Wasserfarbe gemalte Bilder wurden auf diese Weise für eine Ausstellung in Turka, Finnland, in eine akustische Hörlandschaft verwandelt. Nicht von einem Orchester, nicht von einem Komponisten, sondern von einem Computerprogramm.

Gemacht wird die Musik von einer speziellen Software, die Farben und Formen in einem Bild analysiert und daraus harmonische, sehr angenehme Musik erzeugt. Jedes Bild klingt anders, hat eine eigene, ganz individuelle Stimmung.

Man braucht nicht mal einen Computer, um solche Hörbilder zu erzeugen: Mit einer speziellen App für Android-Handys lässt sich auch unterwegs Musik erzeugen, mit der Kamera im Smartphone. Einfach die App starten, danach hat man fünf Sekunden Zeit, das passende Motiv auszuwählen… Und nach dem automatischen Auslösen dauert es noch mal fünf Sekunden, bis die Musik erzeugt ist. 30 Sekunden lang kann man hören, was man vorher im Sucher gesehen hat.

Auf der Webseite synthesia.com gibt es nicht nur mehr Infos über die Hintergründe, sondern vor allem auch noch jede Menge mehr Beispiele. Musik aus Bildern: Ein kleiner, aber durchaus interessanter Trend im Web.

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