Wer einen Mac-Rechner benutzt, braucht keinen Virenschutz – das galt lange Zeit als ausgemacht. Nur Windows-Rechner werden von Viren, Würmern und Trojanern heimgesucht. Die Zeiten scheinen nun vorbei. Cyberkriminelle kalkulieren knallhart: Wo es was zu holen gibt, schlagen sie zu. Jahrzehntelang waren die Marktanteile von Apple-Rechnern einfach zu popelig. Es hätte sich nicht gelohnt, dafür Schad-Software zu entwickeln.

Doch Macs werden beliebter – und das macht sie auch für Betrüger interessanter. Sicherheitsexperten melden, dass es immer mehr Viren, Würmer, Trojaner und andere Schadprogramme gibt, die gezielt Macs angreifen.

Besonders perfide ist ein Scareware-Programm, das derzeit unter dem Namen „Mac Defender“ im Netz rumgeistert. Es warnt Mac-Benutzer nach dem kostenlosen Download vor angeblich vorhandenen Viren. Wer diese wieder loswerden will, muss zur Kreditkarte greifen… Betrug, von vorne bis hinten. So sorglos surfen wie früher können Mac-Benutzer heute also auch nicht mehr.