Auch Apple ist in die Wolke gestartet: Mit der neuen iCloud bietet Apple all seinen Kunden einen praktischen Speicherdienst im Internet an. 5 GByte Speicherplatz zum Nulltarif, für Daten, Dokumente, Fotos und mehr. Die Daten landen auf Wunsch automatisch im Onlinespeicher und werden wie von Zauberhand auf andere Apple-Geräte übertragen, ob Mac, iPad oder iPhone. Alle Geräte verfügen über dieselben Daten, das ist schon praktisch.

Wer online bei iTunes Musik einkauft, kann nun von jedem Apple-Gerät darauf zugreifen, ohne Mehraufwand und ohne die Musik synchronisieren zu müssen. In den USA kann man sogar auf der Festplatte gespeicherte Musik in den Onlinespeicher stellen und von überall abspielen. Das allerdings kostet 25 Dollar im Jahr.

Apple ist zwar einer der letzten großen Anbieter, der nun auf die Datenwolke setzt, die Cloud, aber das gewohnt mit eigener Handschrift, mit eigenen Ideen. Vor allem, wer ein iPad oder iPhone benutzt, wird dankbar für diesen Schritt sein, denn mit der nächsten Version des iOS-Betriebssystems, die für Herbst angekündigt ist, werden die Geräte dann endlich vom Computer entkoppelt. Sie können dann ganz ohne Rechner benutzt und betrieben werden. Kein Anstöpseln, Verkabeln und Synchronisieren mehr. Das war längst überfällig.