Dieser Text erklärt Kindern, was Hacker machen – und wozu das Cyber-Abwehrzentrum gut ist.

Hacker sind Menschen, die mit technischen Tricks in fremde Computer eindringen. Sie nutzen Sicherheitslücken aus.

Es gibt zwei Arten von Hackern. Die einen wollen auf solche Sicherheitslücken hinweisen. Wenn sie einen Computer mit Sicherheitsproblemen entdeckt haben, informieren sie die Betroffenen davon. Sie werden „White Hat“ genannt, das bedeutet weißer Hut.

Die „Black Hat“, also die schwarzen Hüte, sind sozusagen die Bösen. Sie nutzen ebenfalls Sicherheitslücken aus, wollen aber Daten klauen, Rechner manipulieren, Schaden anrichten oder auch Geld mit ihrem Hacks verdienen.

Das kommt leider immer öfter vor. Manche versuchen sogar, Computeranlagen von Regierungen zu kapern oder wichtige Computersysteme zu knacken, auf die wir alles angewiesen sind. Im schlimmsten Fall könnte der Strom ausfallen, die Bahn bleibt stehen oder das Telefon funktioniert nicht mehr. So etwas wird „Cyberwar“ genannt.

Damit so etwas nicht passiert, hat Deutschland jetzt ein eigenes Cyber-Abwehrzentrum. Da sitzen einige Beamte und beobachten, was im Internet so los ist, ob gerade Hacker irgendwo auf der Welt versuchen, in wichtige Computeranlagen einzudringen. Sollte das passieren, werden die Betroffenen informiert und die Polizei versucht, etwas dagegen zu unternehmen.