Was war die Aufretung groß, als Google seinen Onlinedienst Google Health gestartet hat. Google wollte nicht weniger als den Gesundheitsbetrieb auf den Kopf stellen: Patientendaten, die eigenen Gesundheitsdaten, Infos über Krankheitsbilder und vieles mehr sollte – erst mal optional – in Google Health gespeichert werden.

Klar, das der Aufschrei riesig war. In der Tat ist es natürlich mehr als bedenklich, wenn ein kommerzielles US-Unternehmen derart sensible Daten sammelt (oder sammeln würde), ohne irgend welche Auflagen – ausser den Auflagen, die sich das Unternehmen womöglich selbst macht.

Das im Jahr 2008 gestartete Google Health ist gefloppt. Deshalb hat Google jetzt in seinem Firmenblog die Schließung von Google Health bekanntgegeben. Selbst amerikanische User hatten Bedenken, bei Google Onlinedienst ein Profil ihres Gesundheitszustandes zu hinterlegen, inklusive Angaben zu Vorerkrankungen, Medikationen und Allergien. Ärzte und Kliniken sollten Zugang zu diesen Daten bekommen.

Google will Health beenden, doch noch bis Anfang 2013 sollen Anwender ihre Daten abrufen können.