Laptop-Tasche im Bus vergessen? Autoschlüssel beim Jogging verloren? Koffer am Bahnsteig stehen gelassen? So etwas ist jedem schon einmal passiert. So etwas ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Nicht selten sind die Daten auf dem Notebook oder persönliche Gegenstände im Gepäck sogar unersetzlich.

Genau für diese Fälle gibt es BringMeBack. Der junge Webdienst aus Köln hilft Nutzern dabei, verlorene Dinge wieder zurückzubekommen. Voraussetzung ist aber, dass man sich schon vorher angemeldet und so genannte Marker bestellt hat. Diese Aufkleber oder Anhänger werden an allen Gegenständen befestigt, die man bei Verlust unbedingt zurückhaben möchte.

Darauf befindet sich eine Nummer, mit der Anwender den Gegenstand registrieren und einen Finderlohn festlegen. Denn wer das Notebook, die Schlüssel oder den Koffer findet, soll ja motiviert werden, seinen Fund zu melden – und zwar mit der Marker-ID auf bringmeback.de. Über den Online-Service gelangen Besitzer und Finder dann auch zueinander und klären die Übergabe.

Als Treuhänder übernimmt BringMeBack auch die Auszahlung des Finderlohns: Erst wenn die Fundsache dem Besitzer übergeben wurde, gibt es für den ehrlichen Finder das Geld. Außerdem wichtig: Auf Wunsch bleibt man anonym. Schließlich soll der Finder nicht wissen, wo der Besitzer eines Schlüssels wohnt. In dem Fall organisiert BringMeBack als Vermittler die Übergabe.

Finanziert wird BringMeBack über eine Verarbeitungsgebühr, die aber nur fällig wird, wenn es auch zur Zahlung eines Finderlohns kommt. Die Marken kosten zwar auch eine Kleinigkeit, daran verdienen die Betreiber laut eigener Aussage aber nichts.

www.bringmeback.de