140 Zeichen – länger ist eine Twitter-Nachricht nicht. Klingt wenig, ist aber eine ganze Menge. Genug, um die wichtigen Dinge des Lebens zu sagen – und die unwichtigen.

Jeden Tag werden zig Millionen Twitter-Nachrichten verschickt. So eine Twitter-Nachricht wird auch „Tweet“ genannt. Man kann einen Tweet am PC schreiben – oder unterwegs mit dem Handy. Das machen viele, besonders die eingefleischten Twitterer. Denn Tweets schreibt man immer dann, wenn man etwas mitzuteilen hat.

Jeder Tweet wird automatisch an alle Leute geschickt, die dem Absender folgen, mit ihm verbunden sind. Solche Leute werden Follower genannt.

Tweets können auch Fotos enthalten, durch einen Trick: Das Foto wird gemacht, auf einem Server gespeichert und dann eine kurze, kryptische Internetadresse erzeugt. Die wird in die Twitter-Nachricht eingefügt. Der Empfänger bekommt automatisch das Foto präsentiert.

Twitter-Nachrichten sind öffentlich. Jeder kann sie lesen. Oder in Suchfunktionen aufstöbern.

Wer selbst Twitter-Nachrichten lesen will, entscheidet sich, wessen Tweets ihn interessieren. Jemand schreibt etwas Interessantes? Dann wird man zum „Follower“ – und bekommt ab sofort alle neuen Tweets automatisch zum Lesen vorgelegt. Man kann im Handy zum Follower werden. Oder entdeckt auf einer Webseite ein Twitter-Logo, klickt darauf – und wird so zum Follower. Zum treuen Leser.

Twitter ist kostenlos.