Passwörter sind der Schlüssel zu Onlinediensten, E-Mail-Postfächern und Onlineshops. Nur wer das geheime Kennwort eingibt, bekommt Zugang. So weit, so praktisch. Allerdings gibt es zwei Probleme: Zum einen müssen sich Benutzer heute unzählige Passwörter merken, was nicht immer leicht fällt, zumal viele Onlinedienste spezielle Spielregeln für Passwörter haben. Außerdem steht und fällt die Sicherheit eines Passworts mit seiner Länge und Komplexität: Allzu kurze und einfache Passwörter lassen sich leicht knacken, komplizierte Passwörter aber nicht wirklich merken.

Ein Dilemma, für das es eine Lösung gibt. Eine simple, doch vergleichsweise sichere Lösung ist die Passwortkarte der schweizerischen Sicherheitsfirma Savernova. Durch einen Klick auf die Schaltfläche “Passwortkarte – Gratis herunterladen” auf de.savernova.com öffnet sich die Vorlage zum Ausdrucken gleich im Browser – in zweifacher Ausführung: Denn die Backup-Karte dient als Ersatz für den Fall, dass das Original abhandenkommt. Diese also immer an einem sicheren Ort aufbewahren.

Doch wie funktioniert die Passwortkarte? In jeder Zeile steht ein Passwort. Auf einer Karte stehen also maximal elf Kennwörter. In welcher Spalte das Passwort anfängt, wie lang es ist, und in welche Richtung man lesen muss – vorwärts, rückwärts oder sogar diagonal –, weiß nur der Besitzer. Gerät die Karte also in die falschen Hände, ist das kein Problem: Wer nicht weiß, wie sie zu lesen ist, kann mit der Passwortkarte absolut nichts anfangen. Ein schönes Beispiel dafür, dass auch heutzutage Papier manchmal weiterhelfen kann.

de.savernova.com

4 Kommentare
  1. zonkman
    zonkman sagte:

    Das mit der Karte is ja ganz nett gemeint, aber ein alter Hut …

    Die immer noch sicherste Methode, die hab ich vor Jahren schon in den USA bei einem der besten Security Gurus – Steve Gibson – gefunden:
    https://www.grc.com/passwords.htm (Leider nur in Englisch!)

    Probiert’s halt mal aus.

    Gruß Andy

  2. webmax
    webmax sagte:

    Mir leider unverständlich, der erläuternde Text.
    Kann ich mir frei ein Passwort wählen – oder bin ich an die Vorgaben auf der Karte gebunden?
    Was notiere ich auf der rechten Seite? Die Webseite? Dann ist es für eine software – wie oben erwähnt – ein Klacks, das PW zu finden.
    “Vorwärts, rückwärts …” etc. stellt doch dabei kein Problem dar; wohl aber für den Anwender (der immer das gleiche Schema anwenden wird).
    Also bitte noch einmal erklären!

  3. Oliver
    Oliver sagte:

    “absolut nichts anfangen”? Mit so einer Karte reduziert sich der Aufwand für “Ausprobieren” auf ein Minimum. Ich halte das für gefährlichen Unfug, weil sich der unkundige Benutzer in falsche Sicherheit wiegt.

  4. Tom
    Tom sagte:

    Diese Passwortkarte ist für Brute-Force-Attacken ein sehr schönes Wörterbuch, also lässt sich in den falschen Hnden sehr wohl mit der Karte was anfangen.

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