Es vergeht keine Woche ohne Streit zwischen deutschen Datenschützern und Facebook. Diese Woche geht es um die sogenannte Gesichtserkennung. Facebook speichert biometrische Daten, kann Personen auf Fotos wieder erkennen und bietet das auch schon als Service an. Wer neue Fotos hochlädt, kann Facebook Vorschäge machen lassen, wer auf den Fotos zu sehen ist – was sogar recht zuverlässig funktioniert.

Das Problem: Facebook fragt die User nicht vorab um Erlaubnis, sondern macht es einfach. Man kann die Funktion zwar abschalten, aber die ist gut versteckt. Das stößt dem Hamburger Datenschützer übel auf. Facebook solle die User besser informieren und vor allem nur dann biometrische Daten speichern dürfen, wenn ein User dem ausdrücklich zugestimmt hat. Jetzt droht der Datenschützer Facebook mit einem Bußgeld. Eine Diskussion wird es auf jeden Fall geben, und die ist auch dringend nötig, da viele User gar nicht wissen, was Facebook kann und macht.

2 Kommentare
  1. Mohamed
    Mohamed sagte:

    Du sprichst mir aus der Seele Ernst Schmid, denn heutzutage kümmert sich kein >Ar…< mehr um seine Daten und gibt alles im Internet frei, was in seinem Gedanekn schwürt.
    Ich finde es echt super, dass die Deutschen sich für den Datenschutz so einsetzen und auch noch so energisch.
    Toll!
    Mfg Mohamed

  2. Ernst Schmid
    Ernst Schmid sagte:

    Vielleicht sollten die User sich auch mal informieren und nicht nur bedingungslos bei jedem >>Sch<< mitmachen.
    Es sollte mittlerweile hinreichend bekannt sein das alle nur noch auch das Sammeln von Informationen geht und nicht darum dem Menschen Gutes zu tun, das kann auch niemand wirklich ernsthaft fordern und glauben.
    Aber in einem Land in dem man den Bürger auch noch das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) und dessen Bedeutung erklären muss, wundert nichts mehr.

    Nix für ungut und ein schönes Wochenende

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