Das wurde aber auch aller höchste Zeit: Nahezu zehn Jahre hat es gedauert, bis sich die GEMA und die Internetindustrie in Deutschland darauf verständigen konnte, wieviel für online abgespielte Musik gezahlt werden muss. Jetzt gibt es eine Einigung: Zwischen sechs und neun Cent pro Song sowie 60 und 100 Cent pro User und Monat, der eine Flatrate zum Musikhören hat.

Gute Nachrichten für alle Musikfreunde, denn nun können endlich auch in Deutschland Musikdienste wie Google Music, iTunes Match, Deezer oder Spotify an den Start gehen, da es einen rechtlichen Rahmen für die Lizenzen gibt. Peinlich ist es trotzdem, vor allem für die GEMA, dass sie so lange Innovationen blockiert hat – und sich selbst um Umsätze gebracht. Und es gibt immer noch einiges zu tun, denn für Youtube und andere rein werbefinanzierte Onlinedienste konnte man nach wie vor keine Lösung finden. Unglaublich.

Twitter-User, die das Web-Interface von Twitter nutzen, können sich seit dieser Woche über eine deutlich überarbeitete Benutzeroberfläche freuen. Das Angebot sieht nun nicht nur übersichtlicher aus, sondern ist auch viel einfacher zu bedienen. Hier erklärt Twitter anschaulich, was sich alles verändert hat.

Fotos lassen sich bequemer anschauen und vergrößern, auch Videos starten – klasse! Ein großer Schritt nach vorne. Aber auch ein Schritt, der nötig war. Twitter bereitet sich darauf vor, mehr Werbung auf der eigenen Plattform zu präsentieren. Das ist auch nötig, denn irgendwann und irgendwie muss Twitter auch mal Geld verdienen.

Wie sehr uns doch die Medien prägen – und die Art und Weise, wir wir Medien benutzen. Für die meisten von uns ist es eine Umstellung von Papier auf Elektronik. Wer gewohnt ist, eine Zeitung oder Zeitschrift zu lesen und darin zu blättern, der erwartet eine ähnliche Haptik auch von eBooks oder elektronischen Ausgaben, etwa auf einem Tablet. Was aber, wenn alles umgekehrt wäre, wenn man das Blättern und Stöbern in einem Magazin auf dem Tablet lernt – und irgendwann mal eine richtige Zeitschrift in der Hand hält?

Was dann passieren kann, zeigt dieses Video: Das kleine Mädchen versucht, die Fotos im Heft mit den Fingern zu vergrößern oder auch die Ansicht zu wechseln, durch die Fotos zu scrollen. Auf dem iPad funktioniert das schließlich auch, in einem Magazin auf Papier aber merkwürdigerweise nicht… 🙂