Wer wollte es bestreiten: So ein iPad ist nicht nur ein tolles Spielzeug, sondern eignet sich durchaus auch als Nachschlagewerk – oder als Lernwerkzeug. Es gibt richtig tolle Apps, die alles Mögliche erklären, etwa wie das Sonnensystem aufgebaut ist (Solar Walk), wie man richtig rechnet oder fremde Sprachen spricht. Apple schätzt, schon heute wären rund 20.000 Apps im weitesten Sinne aus dem Bildungssegment.

Doch es sollen mehr werden – sehr viel mehr. Apple will mit dem iPad auf die Schulbank, will mehr interaktive Lehr- und Lernbücher im iBook-Store haben. Damit das klappt, hat Apple extra ein kostenloses Werkzeug namens „iBooks Authors“ herausgebracht. Damit kann jeder mit wenig Aufwand interaktive Nachschlagewerke erstellen, die über den iBookstore von Apple verkauft werden können. Klassische Verlage werden dabei umgangen – das wird einen Aufschrei geben.

Ein interessante Idee – und sehr clever, das Werkzeug zum Erstellen solcher interaktiven eBooks kostenlos anzubieten. Das dürfte viele animieren, es doch mal zu versuchen. Denn eins steht fest: Es kann wirklich Spaß machen, mit dem iPad zu lernen. Alles eine Frage, wie gut die Apps, die iBooks gemacht sind.

2 Kommentare
  1. willi
    willi sagte:

    … schöne Idee. Aber mal wieder bleiben die außen vor, die keinen iMac haben. Damit werden die Hürden für Autoren extrem hoch gesetzt.

  2. Murx
    Murx sagte:

    Ich wollte das bestreiten! Ich kenne mehr als einen Außendienstmitarbeiter (keine Strukkies, sondern produzierende Industrie), welche verweifeln. Nicht wirklich arbeitsfähig, aber sooo chic. Btw: sehr unkritischer Artikel, da ist selbst die EU in Sachen Monopolkritik schon weiter. Zumal bspw. im Kultusministerium meines Bundeslandes über die Umstellung auf Open Source sehr ernsthaft diskutiert wird. Und gleichzeitig wird hier Apple beklatscht?

Kommentare sind deaktiviert.