GIMP: Masken-Beispiel

Bei vielen Gelegenheiten braucht man Grußkarten. Manchmal ist es allerdings schwer, eine passende Karte zu finden. Schön soll sie ja sein, und zum Empfänger passen soll sie auch. Drucken Sie sich doch einfach Ihre eigene Geschenkkarte aus! Erstellen wir gemeinsam eine Karte mit einem Blumenmotiv, das außen auch die Form einer Blume hat. Am Ende soll das Ganze etwa so aussehen:

GIMP: Masken-Beispiel

Wenn Sie eine Maske ins Gesicht ziehen, sehen andere nur noch das, was durch die Löcher schaut. Dieses Prinzip greift auch, wenn Sie bestimmte Bereiche eines Bildes verstecken oder etwas anderes hindurchscheinen lassen wollen. Mit GIMP lassen sich Ebenen-Masken leicht anlegen.

  1. Öffnen Sie als erstes das Blumenmotiv, das in der Mitte der Karte sichtbar sein soll. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst fotografierten Blumenstrauß?
  2. Jetzt eine weiße Ebene anlegen. Klicken Sie dazu im Panel „Ebenen“ unten auf das leere Blatt. Tragen Sie als Name „Weiß“ ein, und wählen Sie als Ebenenfüllart ebenfalls „Weiß“ aus. Schieben Sie die neue Ebene jetzt mit der Maus unter die Ebene „Hintergrund“.
  3. Als nächstes stellen wir ein, dass das Foto teilweise unsichtbar werden kann. Dazu benötigt die „Hintergrund“-Ebene einen Alphakanal. Fügen Sie diesen per Rechtsklick auf die Ebene hinzu.
  4. Jetzt auf das Werkzeug „Elliptische Auswahl“ klicken und im Bild einen großen Kreis aufziehen. Danach die [Umschalt]-Taste gedrückt halten, um einen kleineren Kreis am Rande des großen Kreises zur Auswahl hinzuzufügen. Den letzten Schritt öfter wiederholen, bis der gesamte Rand des großen Kreises mit kleinen Kreisen besetzt ist.
  5. Schließlich das Foto maskieren. Dazu mit der rechten Maustaste auf die Ebene „Hintergrund“ klicken und eine „Ebenenmaske hinzufügen“. Die Einstellung bei „Ebenenmaske initialisieren mit“ auf „Auswahl“ stellen, danach auf „OK“ klicken.

Zum Schluss das Bild unter einem anderen Namen speichern, indem Sie auf „Datei, Speichern unter…“ klicken. Tippen Sie als Dateiendung „.jpg“ ein. Das fertige Bild lässt sich dann, beispielsweise in Microsoft Word, einfügen und ausdrucken.

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