Aus der heutigen Computerwelt sind Netzwerke nicht mehr wegzudenken. Mehr und mehr Geräte vernetzen sich untereinander und/oder nehmen Verbindung zum weltgrößten Netzwerk, dem Internet, auf. Unter dem Begriff „Ethernet“ werden dabei sowohl Software, also Programme und Protokolle zur Steuerung eines Netzwerks, als auch  Hardware, sprich Kabel, Netzwerkkarten und dergleichen verstanden.

Das Ethernet wurde Ende der siebziger Jahre am Xerox Palo Alto Research Center entwickelt. Damals arbeitete es mit 3 Mbit/s, übertrug also rund 400.000 Zeichen pro Sekunde. In den Folgejahren arbeitete man an den verschiedensten Methoden zum Verbinden von mehreren Computern, in Ring-, Stern- und anderen Anordnungen.

Jahrzehntelang wurden alle diese Verbindungen über Netzwerkkabel hergestellt, meist mit 8-poligen Ethernetkabeln, umgangssprachlich auch oft mit der Steckernorm RJ-45 bezeichnet. Erst seit der Jahrtausendwende wurden drahtlose Netzwerke im Privat- und öffentlichen Gebrauch populär. Man nennt sie „WLAN“, „WiFi Access“ oder „Hotspot“ – gemeint ist meistens der drahtlose Internetzugang über Funkwellen im Mikrowellenbereich. Deswegen kann ein eingeschalteter Mikrowellenherd auch störend sein…