Meistens sind Linux-Computer ähnlich einfach bedienbar wie Rechner mit Windows. Bis auf einen feinen Unterschied, der für Fehler sorgen kann: Linux unterscheidet bei Dateien und Ordnern zwischen Groß- und Kleinschreibung, Windows macht da keinen Unterschied.

Das hat beispielsweise zur Folge, dass bei der Suche nach Dateien eines Linux-PCs, die mit einem kleinen „a“ beginnen, keine Dateien gefunden werden, die mit einem großen „A“ anfangen. Linux lässt auch zu, dass zwei Dateien im selben Verzeichnis bestehen, die sich nur durch die Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, aber dennoch verschiedenen Inhalt haben. Kopiert man einen solchen Ordner dann auf ein Windows-System, wird eine der Dateien überschrieben – Datenverlust ist die Folge.

Entscheiden Sie sich daher am besten dafür, alle Dateien auf einem Linux-Rechner nach dem gleichen Schema zu benennen, zum Beispiel komplett klein geschrieben, oder nur mit großem Anfangsbuchstaben. Wenn Sie eine Datei aus dem Internet laden, die nicht diesem Schema folgt, benennen Sie sie einfach um. So vermeiden Sie Verwirrung bei der Handhabe von Dateien und Ordnern in Linux.

1 Antwort
  1. Ich
    Ich sagte:

    „Kopiert man einen solchen Ordner dann auf ein Windows-System, wird eine der Dateien überschrieben – Datenverlust ist die Folge.“

    Soweit ich weiß unterstützt NTFS die Unterscheidung von Groß- und Kleinschreiben, bei Windows muss das aber explizit aktiviert werden. Macht man das nicht, sieht man einfach nur eine Datei (und nicht alle groß-/kleingeschriebenen Varianten).

    Und mit welchem Tool wurde denn hier gesucht? Jedes grafische Programm/jeder Dateimanger ignoriert eigentlich Groß/Kleinschreibung, wenn dass nicht explizit aktiviert wird.

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