Facebook macht sowieso, was es will? Von wegen! Schließlich gibt es doch das Kleingedruckte, bei Onlinediensten gerne „Nutzungsbedingungen“ genannt. Hat Facebook auch – und jeder, der sich registriert, hat diese Nutzungsbedingungen mehr oder weniger akzeptiert. Durch irgendeinen Klick.

Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen gerade mal wieder. Das soziale Netzwerk will künftig noch mehr Daten weitergeben dürfen als bislang. Steht alles im neuen Kleingedruckten. Alle User sind eingeladen, sich die neuen Spielregeln mal vorab anzuschauen und mit Facebook darüber zu diskutieren. Nur: Zum einen sind die neuen Regeln gut versteckt, und zum anderen: Wenn User mal Fragen stellen – bleiben diese in der Regel unbeantwortet. Ein offener Dialog sieht wohl anders aus.

Künftig will Facebook neue Nutzungsbedingungen auch ohne Diskussion einführen können, sogar ohne die User davon in Kenntnis zu setzen oder gar ihre Zustimmung einholen zu wollen. Eigentlich ein Unding – aber kaum einer beschwert sich. Vermutlich, weil die meisten das Gefühl haben, das wäre jetzt schon so. Irgendwie haben sie ja auch Recht. Traurig genug.

1 Antwort
  1. Ernst Schmid
    Ernst Schmid sagte:

    Es ist schon sonderbar, bei den Politikern wird immer, meist nicht zu Unrecht, geschimpft was diese so alles über unsere Köpfe hinweg entscheiden, bei Facebook wird es von zig Millionen User schweigen hingenommen wenn die Regeln stillschweigend geändert werden.
    Ist es sozial so wichtig dabei zu sein, das alle ge- und erduldet wird?

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