Die meisten von uns benutzen heute mehr als einen Computer: Zu Hause steht einer, im Büro sowieso, dann gibt’s noch ein Notebook für unterwegs – und auch das Smartphone ist eigentlich nichts anderes als ein Computer zum Mitnehmen. So praktisch das ist, es bringt auch Probleme mit sich. Denn irgendwie möchte man seine wichtigsten Daten, Fotos, Fotos, Kontakte und Termine auf jedem Gerät zur Verfügung haben, ohne umständliches Kopieren.

Die Lösung heißt – Cloud. Datenwolke. Über die Cloud lassen sich Daten synchronisieren. Noch praktischer ist eine eigene Festplatte im Netz, auf der man alles speichern kann, was man möchte. Bislang haben die meisten die Dropbox benutzt. Sehr praktisch und vielseitig – und 2 GByte gibt es kostenlos zum Ausprobieren.

Doch nun hat die Dropbox Konkurrenz bekommen: Google hat Google Drive gestartet, 5 GByte gratis, und Microsoft sein Skydrive, hier bekommt jeder 7 GByte kostenlos. Wer mehr Speicherplatz will, muss dafür zahlen. Skydrive wird nahtlos in Windows integriert und Google Drive in Android. Benutzer können von überall und mit allen Geräten auf ihre gespeicherten Daten zugreifen. Schnell und komfortabel.

Der Vorstoß von Google und Microsoft dürfte der Dropbox das Leben schwer machen. Es könnte aber auch eine Chance sein. Denn nicht jeder fühlt sich wohl dabei, bei Onlineriesen wie Google oder Microsoft seien Daten zu speichern. Da ist die Dropbox zweifellos eine interessante Alternative. Es kommt Bewegung in die Cloud. Sie ist bald nicht mehr wegzudenken aus dem Internet-Alltag.