Das Internet besteht aus vielen verschiedenen Diensten. Außer den Bekanntesten – dem WWW und den E-Mails – tauschen die verschiedensten Programme Daten im weltweiten Netz aus. Damit man die unterschiedlichen Dienste auseinander halten kann, nutzt jeder einen Port mit einer anderen Nummer.

Früher nutzten alle bekannten Web-Dienste Ports von 0 bis 1023. Ports in diesem Bereich wurden von der IANA (eine der ältesten Internet-Institutionen) als Standard definiert, sodass jeder nachsehen kann, welcher Dienst einer bestimmten Portnummer zugewiesen ist. Beispielsweise ist der HTTP-Dienst für das Surfen auf Webseiten zuständig und hat die Nummer 80, während die verschlüsselte Version, HTTPS, auf Port 443 läuft.

Möchte man wissen, welche Dienste auf einem bestimmten Server laufen, reicht es daher, der Reihe nach alle bekannten Ports abzufragen. Kann auf einem Port, zum Beispiel Port 21, eine Antwort empfangen werden, bietet der Server dort seine Dienste an, hier FTP.

Eine vollständige Liste aller bekannten Portnummern findet sich übrigens auf der Webseite der IANA unter www.iana.org/assignments/service-names-port-numbers/service-names-port-numbers.xml.