Der Browser Mozilla Firefox wird immer langsamer, je länger er installiert ist. Denn immer wieder fügen Sie neue Add-ons hinzu, ändern mal diese, mal jene Einstellung, und auch andere Daten sammeln sich in Ihrem Browser-Profil an. Sie möchten wieder einen Firefox haben, der so schnell ist wie am ersten Tag? Der radikale Weg ist, ein neues, leeres Profil anzulegen. Ihre Einstellungen gehen dabei allerdings verloren (außer Sie verwenden Sync).

  1. Um ein neues Profil für Ihren Firefox-Browser anzulegen, schließen Sie den Browser zunächst, falls er gerade läuft.
  2. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste, und wählen Sie „Task-Manager starten“.
  3. Sortieren Sie die Prozessliste nach Name, und warten Sie, bis „firefox.exe“ nicht mehr aufgeführt wird. Das kann einige Zeit dauern, selbst wenn das Programmfenster des Browsers schon nicht mehr sichtbar ist.
  4. Schließen Sie jetzt den Task-Manager, und öffnen Sie den Windows-Explorer.
  5. Klicken Sie in die Adressleiste, und geben Sie folgenden Pfad ein:
    %appdata%\Mozilla\Firefox\Profiles
  6. Drücken Sie dann die Eingabetaste. Löschen Sie jetzt den Ordner „abcdefgh.default“.

Anschließend starten Sie Firefox erneut und freuen sich über einen schnellen leeren Browser!

4 Kommentare
  1. Jürgen Klebert
    Jürgen Klebert sagte:

    Hallo Herr Gebele und Herr Weiler,

    der Schieb‘ sche Tip ist durchaus okay und nicht unbedingt für überqualifizierte IT-Spezialisten gedacht. Wären alle Infos im Internet ähnlich langatmig wie Ihre (!) Kommentare abgefasst, so würden sie nur von einer Minderheit ohne Ermüdungserscheinungen gelesen.

    Mit dennoch freundlichem Gruß

  2. J.Weiler
    J.Weiler sagte:

    Hallo Herr Gebele,

    ich kann Ihnen in dieser Hinsicht nur teilweise recht geben. Es ist korrekt, dass der Artikel inhaltlich gewichtiger gewesen wäre, wenn mehr Informationen über die Ursache des Problems beschrieben wurden. Dennoch wissen Sie es genau wie ich, dass der Großteil der Anwender nicht wissen will, wieso und warum, sondern wie. Dies können entweder Kollegen und/oder Bekannte sein, und den meisten Anwendern ist es auf gut deutsch sch***egal. Die installieren soviel Add-ons, wie sie nur können. Und die können viele installieren.

    Das beste Zitat zum nicht wißbegierigen Benutzer ist immer „Können Sie mir helfen? Ich habe keine Ahnung, machen Sie einfach!“, der Beweis dafür ist, dass massiv viele Benutzer immer noch den DNS-Changer-Virus (oder andere) in ihrem System schlummern lassen. Spätestens dann, wenn nicht mehr funktioniert, ist das genau das gleiche Prinzip wie ihrem Beispiel Auto: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

    Herr Schieb ist mit Sicherheit bedacht, alles fachgerecht zu belegen, allerdings schaltet jeder Otto-Normal-Verbraucher i.d.R. ab, sobald er ein Fremdwort liest oder hört. Mal abgesehen davon, dass der Artikel nicht von Herrn Schieb verfasst wurde, aber das haben Sie mit Sicherheit selbst gelesen, solche Ausreißer können ja mal vorkommen. 😉 Nehmen Sie es locker, es sind nicht alle so wissbegierig wie wir.

    Freundliche Grüße

  3. P. Gebele
    P. Gebele sagte:

    Hallo Herr Schieb! Welche Clientel sprechen Sie mit diesem Titel an?

    Ein überlegender Anwender installiert doch Add-Ons nicht ins Blaue, sondern nur solche die er ganz bestimmt benötigt. Bei mir sind das mal eben max. 15 Plugins und 10 Add-Ons. Eine Beeinträchtigung nach dieser Implementierung sehe ich auch nicht, wenn ich FireFox 10x starte. Also müsste in Ihrem beschriebenen Falle jemand grenzenloser Add-Ons-Müll installiert haben, um an diese Grenze zu gelangen.

    Der Artikel wäre fachlich exakter und auch effizienter gewesen, wenn Sie den Usern mal an einem Beispiel aufgezeigt hätten, wie sich das mit x-installierten Add-Ons auswirken könnte? respektive wo solche Grenzfälle dann entstehen könnten. So aber bekommt man keinen blassen Schimmer davon, ab wann eine solch fatale Situation überhaupt eintreten würde. Ist wie wenn Sie sagen: Wenn man mit dem Auto zu schnell fährt, könnte man aus der Kurve fliegen!? Ja, und wann ist das ? Und dann geben Sie den Hinweis dazu, über die ODB2 Schnittstelle alles zu resetten! Keiner ist dadurch aber tatsächlich schlauer geworden, oder weis was passiert ist!?

    Ich wünsche mir mehr Exaktheit und Nachvollziehbarkeit in Ihren Hinweisen, was sich sicherlich hier und da gut verbessern lässt. Ansonsten sind sehr viele praktische Hinweise vorhanden, aber manchmal sind solche nichtssagende Ausreißer mit drin.
    Gruß

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