Ich bin Kinofan. Ich gehe wirklich gerne ins Kino. Sich einen Film im abgedunkelten Raum anzuschauen, auf der großen Leinwand, mit gutem Sound, direkt nach Marktstart – das hat was. Man mag mich für altmodisch halten, aber selbst eine DVD oder BluRay kann nicht dasselbe Gefühl vermitteln… Aber ganz sicher nicht mehr oder weniger schlechte Kopien, die auf Portalen wie kino.to verteilt werden. Sich durch Millionen Werbebanner klicken, um am Ende dann (mit etwas Glück) einen gestreamten Film zu sehen, der womöglich auch noch in miserabler Qualität vorliegt? Nein Danke!

Mal ganz abgesehen davon, dass jedem klar sein muss, dass das illegal ist – und auch nicht sozial. Denn wenn alle illegal/kostenlos Filme gucken und keiner mehr bezahlt, was passiert dann wohl? Richtig: Es gibt keine Filme mehr. Wer ist also der Dumme bei dem Spiel? Wieder richtig: Die, die bezahlen, und deswegen ist so ein Verhalten asozial – ist zumindest meine Meinung.

Interessant ist nun, dass der Chefprogrammierer vom längst geschlossenen Portal kino.to, wo man sich eben mit unerlaubt vervielfältigen Filmen in fraglicher Qualität versorgen konnte, dass eben jener Chefprogrammierer namens Bastian P der Webseite nun zugibt, selbst kino.to nicht genutzt zu haben. Er ist lieber ins Kino gegangen oder hat sich DVDs angeschaut.

Klingt wie nach einem Metzger, der eigentlich Veganer ist – also absurd.