Nach dem Öffnen einer Webseite zusätzliche Informationen vom Server abrufen, ohne dass die Seite komplett neu geladen werden muss – das ist es, was Ajax auszeichnet. Das Kürzel steht dabei für „Asynchronous JavaScript and XML“. Das lässt erkennen, welche Techniken ursprünglich beteiligt waren, wenn von Ajax die Rede war:

  1. Asynchron – Daten werden von „Link anklicken – Seite vom Server laden“ abgerufen, ohne die Seite selbst neu zu laden.
  2. JavaScript – Die Scriptsprache, in der Webseiten programmiert sind, die Ajax nutzen.
  3. XML – Eine Beschreibungs-Sprache, in der die nachträglich empfangenen Daten kodiert sind. Mittlerweile hat man allerdings erkannt: XML ist oft zu langatmig. Deswegen setzen viele Webentwickler auf das einfachere JSON-Format, um Daten vom Server zu laden. Das Ganze nennt sich aber dennoch weiterhin Ajax.

Zu den ersten bekannten Ajax-Webseiten zählten im Jahr 2005 Google Mail und Google Maps. Aber auch Microsoft verwendete ein ähnliches Schema bei der Web-Version von Outlook namens „Outlook Web Access“ (die bei Exchange-Servern genutzt werden kann). Auch Yahoo! Mail nutzt schon lange die Technik zum Laden von E-Mails, ohne dass die ganze Seite neu vom Server geladen werden muss.

Mehr Informationen über Ajax finden sich im exzellent geschriebenen und sehr ausführlichen Artikel im Online-Lexikon Wikipedia.