„Mama, ich will ein Smartphone zu Weihnachten!“ – diesen Satz dürften unzählige Mütter (und Väter) in diesen Wochen von ihrem Nachwuchs hören. Ein Leben ohne Smartphone ist auch für Kinder und Jugendliche heute kaum noch vorstellbar. Zum Glück müssen Smartphones heute nicht mehr teuer sein.

Einsteigermodelle tun es auch

Natürlich hätte der Sprössling lieber das mega-coole und total angesagte iPhone 5 oder die nagelneuen Handys mit Windows 8 Phone, doch hier müssen Eltern stark sein. Wer keinen Goldesel im Keller hat, mag auch keine 500 Euro für die allerneuesten Smartphones ausgeben, nur weil sich die Kinder auf dem Schulhof gegenseitig überbieten wollen.

Bekommt das Kind zum ersten Mal ein eigenes Smartphone, reichen Einsteigermodelle ohnehin vollkommen aus, um erst einmal den Umgang mit den Geräten zu lernen. So kosten die günstigsten Smartphones oft weniger als 100 Euro, darunter hervorragende Geräte wie das LG Optimus L3, ein elegantes Smartphone mit Android-Betriebssystem, einer 3-Megapixel-Kamera und einem Musikplayer samt Radio. Auch ein Modell der angesagten Samsung-Galaxy-Serie ist schon für 111 Euro zu haben. Dabei handelt es sich zwar nicht um das Galaxy S3, sondern um das Modell Pocket, doch auch dieses hat alle wichtigen Smartphone-Funktionen zu bieten.

Günstige Prepaid-Tarife für unter 20 Euro im Monat

Wer dem Nachwuchs ein eigenes Handy oder Smartphone schenkt, sollte auf Prepaid-Tarife setzen. Ist das Guthaben auf der Karte aufgebraucht, hat es sich austelefoniert, es sei denn, der Nachwuchs nimmt das eigene Taschengeld in die Hand, um sie wieder aufzuladen. So vermeiden Eltern das Risiko einer überhöhten Rechnung, weil Sohnemann teure Service-Hotlines angerufen hat oder das Töchterlein in teure Apps investiert hat.

Gute Prepaid-Tarife gibt es schon für unter 20 Euro im Monat. Darin enthalten sind in der Regel Internet-Flatrates für den ganzen Monat sowie Freiminuten und Frei-SMS. Bei manchen Anbietern gibt es für diesen Preis auch schon eine Telefon-Flatrate für das eigene Netz oder das Festnetz.

Kinder an den Kosten beteiligen

Und wenn der Nachwuchs doch unbedingt ein iPhone 5 oder ein Galaxy S3 haben will? Dann soll es selbst dafür aufkommen. Eltern können beispielsweise vorschlagen, dass sie einen Betrag X als Weihnachtsgeschenk zahlen und der Rest vom gesparten Taschengeld genommen wird. Ist nicht genügend Erspartes vorhanden, kann das Kind auch durch leichte Tätigkeiten im Haushalt den Rest des teuren Smartphones verdienen, zum Beispiel durch Rasenmähen oder Autoputzen. So lernt es den Wert der teuren Geräte auch wirklich zu schätzen und versteht, dass auch die Eltern für ihr Geld hart arbeiten müssen.