Eigentlich ist Twitter ein Nachrichtendienst: 140 Zeichen für Beobachtungen, Gedanken, Ideen. Doch mittlerweile kann man alles Mögliche mit Twitter verschicken. Auch Fotos. Seit einer Weile kann man auf dem Smartphone auch mit der Standard-App von Twitter Fotos verschicken. Seit dieser Woche ist nun sogar auch ein Foto-Filter eingebaut – oder besser: gleich neun. Wer mit seinem Smartphone ein Foto schießt, kann verschiedene Filter darüber jagen und so Effekte erzeugen. Die Fotos lassen sich auch beschneiden oder auf Fingertipp fototechnisch optimieren.

Alles spezielle Funktionen, die man aus Foto-Apps kennt, etwa Instagram. Weil aber Instagram vor einigen Tagen die Vorschaufunktion für Twitter-User deaktiviert hat, um mehr User auf die Instagram-Seiten zu holen, hat Twitter umgekehrt nun Filter und Fotofunktionen eingeführt, um wiederum weniger Leute an Instagram zu verlieren. Ein bisschen albern ist es schon. Und ich finde: Twitter sollte nicht versuchen, zum Allrounder zu werden. Da geht nur die Übersichtlichkeit verloren.