Immer mehr unserer Daten werden auf Servern von amerikanischen Unternehmen gespeichert, ob Fotos oder Videos, ob Texte oder E-Mails. Google, Microsoft, Apple, Facebook, Dropbox – sie alle bieten kostenlosen Speicherplatz im Netz an. Das Problem: Sind die Daten erst mal auf einem Server gespeichert, fällt es schwer, die Kontrolle darüber zu behalten.

Eine EU-Studie des Centre D’Etudes Sur Les Conflits und des Centre for European Policy Studies warnt nun genau vor diesem Trend, dass immer mehr EU-Bürger ihre Daten im Ausland speichern. Denn: Amerikanische Sicherheitsbehörden können sich vergleichsweise einfach und ohne Benachrichtigung der Betroffenen Zugang zu diesen Daten verschaffen.

Die US-Gesetze zur Terrorabwehr machen es möglich. Es ist sogar ausdrücklich eine Massenüberwachung von Ausländern vorgesehen. Wer das nicht möchte, sollte seine gespeicherten Daten verschlüsseln, wo möglich, oder auf europäische Cloud-Anbieter ausweichen. Die gibt es schließlich auch.

1 Antwort
  1. Rainer Gaiß
    Rainer Gaiß sagte:

    Auch bei europäischen Cloud-Anbietern ist Vorsicht geboten sobald sie Niederlassungen in den USA unterhalten. So ist z.B. auch die Telekom ein absoluter Risikokandidat, auch für die Server in der EU.

Kommentare sind deaktiviert.