Eine Festplatte lässt sich in mehr als einen Datenbereich einteilen. Ob und wie viele dieser Partitionen vorhanden sind, ist in der Partitionstabelle gespeichert. Die Tabelle kann entweder im alten MBR- oder im neueren GPT-Format vorliegen. Hier die nötigen Schritte, um aus einer MBR-Festplatte einen GPT-Datenträger zu machen. Das GPT-Format ist zum Beispiel nötig, wenn Partitionen größer als 2 Terabyte (2048 GB) sein sollen.

Achtung: Beim Umwandeln vom MBR- ins GPT-Format (und umgekehrt) werden sämtliche Daten auf der Festplatte gelöscht! Bitte erstellen Sie unbedingt vorher eine Datensicherung. Die folgenden Schritte gelten nur für Zweitfestplatten, bitte nicht auf die Festplatte anwenden, die Ihr Betriebssystem beinhaltet. Sonst startet Ihr Computer vermutlich nicht mehr.

Die folgenden Schritte funktionieren mit Windows 7 und höher.

  1. Um eine Zweitfestplatte (beispielsweise ein externes Laufwerk) ins GPT-Format umzuwandeln, drücken Sie als Erstes gleichzeitig [Windows] + [R], geben dann diskmgmt.msc ein und drücken auf die [Eingabetaste].
  2. Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht die Festplatte bearbeiten, die eine „Startpartition“ beinhaltet. Sichern Sie dann die Daten von jeder Partition der zweiten Festplatte.
  3. Klicken Sie nacheinander mit der rechten Maustaste auf jede Partition der Zweitfestplatte, und wählen Sie „Volume löschen“.
  4. Haben Sie alle Partitionen der Festplatte gelöscht, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den jetzt freien Bereich. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den Eintrag „Zu GPT-Datenträger konvertieren“.
  5. Nach einigen Augenblicken ist die Festplatte konvertiert. Jetzt können Sie wieder neue Partitionen anlegen. Das geht, indem Sie auf den freien Bereich rechtsklicken und dann „Volume erstellen“ wählen.
1 Antwort
  1. Alex
    Alex sagte:

    GPT funktioniert unter Windows wie auch Linux.

    GPT bitte nicht mit einem Dateisystem verwechseln.

    Auf einer GPT kann ziemlich jedes Dateisystem verwendet werden, bei neueren Windows-Betriebssystemen (eigentlich schon ab Windows NT4, wobei bei neueren Versionen auch die Versionen des NTFS gibt) wird NTFS eingesetzt, bei Linux (Debian, Ubuntu und Co.) üblicherweise ext3 oder ext4.

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