Nicht immer weiß man vorher, was etwas kostet. Doch wer bei fuenfi.de vorbeischaut, muss nicht lange nach dem Preisschild suchen: Das Portal vermittelt ausschließlich «Fünf-Euro-Deals» (FEDs). Auf der Plattform lassen sich solche Deals anbieten oder kaufen: Einfache Dienstleistungen, die fünf Euro wert sein sollen. Viele Nutzer bieten zum Beispiel an, für fünf Euro eine Rezension zu einem Produkt zu schreiben, ein Logo zu erstellen oder Fotos zu bearbeiten.

Wer Interesse an einem FED hat, klickt auf «Bestellen» und überweist per PayPal fünf Euro an fuenfi.de. Das Geld behält der Dienst so lange, bis der Auftrag ausgeführt wurde. Kommt es nicht dazu, weil der Anbieter das Geschäft ablehnt oder trotz Zusage nicht liefert, wird das Geld zurück überwiesen. Wer einen FED einstellt und ausführt, erhält vier Euro – einen Euro behält das Portal als Vermittlungsprovision.
fedEine Großzahl der angebotenen Deals drehen sich um Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing und Besucherzahlen auf Webseiten. So gibt es viele Anbieter, die für fünf Euro eine bestimmte Zahl an neuen Fans bei YouTube oder Facebook oder 500 Hits täglich auf die eigene Internetseite versprechen. Zwar sind fünf Euro zunächst einmal nicht viel, aber ob diese Angebote einen nachhaltigen Effekt haben, darf bezweifelt werden. Denn längst gilt beim Online-Marketing: Quantität bedeutet nicht immer Qualität.
Einen Blick sollten Besucher von fuenfi.de auf jeden Fall in die Kategorie «Verrücktes» werfen, denn hier lauern tatsächlich interessante, spannende und lustige FEDs, die einen Fünfer wert sein könnten. So bieten Nutzer an, eine Postkarte aus London zu schicken, ein Gedicht laut in der Kölner Innenstadt vorzutragen oder mit dem Käufer zehn Minuten auf Bayrisch zu telefonieren. Besonders pikant: Für fünf Euro können Frauen die Treue ihres Lebensgefährten prüfen lassen.
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