Viele Computerbenutzer verwenden heute Werbeblocker wie Adblock Plus. Eine Erweiterung für gängige Browser wie Internet Explorer, Firefox oder Chrome, die übliche Werbung auf Werbeseiten wie von Zauberhand verschwinden lässt. So können Internetbenutzer Webangebote nutzen, ohne die sonst üblichen Werbeflächen zu sehen. Mehr als 200 Millionen Mal wurde Adblock Plus nach Angaben des deutschen Herstellers bereits heruntergeladen.

Doch die Softwarefirma, die Adblock Plus entwickelt und vertreibt, ist nun heftiger Kritik ausgesetzt. Mobilegeeks-Blogger Pallenberg behauptet (unter anderem), Werbetreibende könnten sich bei Adblocks Plus gegen Bezahlung auf die Whitelist setzen lassen. Das Unternehmen dementiert einige der Vorwürfe, räumt aber auch verfehlungen ein. Das Image des populären Werbeblocker ist jedenfalls ramponiert.

Viele User greifen nun lieber zu anderen Werbeblockern. Doch so ist eine dringend nötige Diskussion in Gang gekommen, denn Werbeblocker unterwandern das Geschäftsmodell von Blogs und News-Anbietern im Netz, die darauf angewiesen sind, dass vorbeischauende Besucher Werbe sehen und anklicken. Solche Angebote verschwinden über kurz oder lang, wenn alle Werbeblocker verwenden.

Wer im Urlaub mit dem Smartphone auf Onlinekarten wie Google Maps oder Bings Maps zurückgreift, sollte vorsichtig sein: Diese Kartendienste verursachen enorme Kosten, wenn man nicht gerade in einem WLAN eingebucht ist. Denn Roaminggebühren im Ausland fallen saftig aus. Deshalb empfiehlt es sich, fürs Ausland Offline-Karten zu benutzen. Mein Tipp: Mapwithme. Mit der kostenlos erhältlichen App lassen sich gezielt Karten und Infos von Städten oder Regionen ins Gerät laden.

Karten und Daten werden dauerhaft gespeichert und stehen offline zur Verfügung, ohne Mobilfunkkosten zu erzeugen. Die Infos sollten vor Reiseantritt geladen werden, wenn man sich mit dem Gerät im WLAN befindet. Andere Offlinekarten-Apps wie Maps2Go funktionieren ganz ähnlich. Die kostenpflichtigen Varianten erlauben mehr Extras, etwa komfortablere Suchfunktionen oder das Laden beliebig vieler Karten.

Die aktuellen Spionageskandale machen deutlich: Vor allem amerikanische Geheimdienste und Behörden hören das Internet intensiv ab. Aber gehen unsere Daten überhaupt in die USA? Das lässt sich nun leicht herausfinden. In einem Projekt von Opendatacity wird visualisiert, wo Datenpakete landen, welche Seekabel sie nutzen. Und es zeigt sich: Bei den meisten Onlinediensten landen die Anfragen früher oder später auf Servern in den USA – und spätestens dort können die Geheimdienste ungeniert zulangen.