Bei Geschäftsleuten sind Smartphones der Marke BlackBerry besonders beliebt. Sie gelten als zuverlässig und sicher, insbesondere was den Austausch von Daten und E-Mails betrifft. Doch nun haben Experten eine ernsthafte Sicherheitslücke entdeckt: Beim Einrichten eines neuen E-Mail-Postfachs übertragen Geräte der Modellreihe Blackberry 10 offensichtlich sowohl die E-Mail-Adresse wie das gewählte Passwort an einen Server von Blackberry – zwar verschlüsselt, damit andere die Daten nicht abgreifen können, aber ungefragt.

Die Praxis löst bei Sicherheitsexperten Erstaunen aus: Wozu Blackberry diese Daten überhaupt an die Firmenzentrale überträgt und was mit den Daten passiert, ist unklar. Wer das automatische Übertragen der Passwörter vermeiden will, muss beim Einrichten eines E-Mail-Accounts die Funktion “Erweitert” benutzen. Dann überträgt das Blackberry 10 die Daten nicht an die Firmenzentrale. Alle Benutzer eines Blackberry 10 sollten sicherheitshalber die Passwörter ihrer E-Mail-Konten ändern und dies nicht im Einrichtungsassistenten ihres Blackberry 10 machen.

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