Nicht nur die amerikanischen Geheimdienste überwachen das Internet und spionieren User aus, auch der britische Geheimdienst ist sehr aktiv. Nach neuesten Erkenntnissen von NDR und Süddeutscher Zeitung kann der britische Geheimdienst GCHQ wesentliche Teile des europäischen Datenverkehrs speichern und analysieren. 14 Überseekabel werden durch den britischen Geheimdienst abgehört, darunter auch mindestens vier, die von deutschen Providern genutzt werden, um Daten mit den USA auszutauschen.

Der Geheimdienst speichert nicht den gesamten Internet-Verkehr, sondern sogenannte Metadaten, etwa: Wer kommuniziert wann und mit wem, welche Betreffzeile ist angegeben, welche Webseiten wurden aufgerufen. Diese Daten speichert der britische Geheimdienst nach aktuellen Erkenntnissen drei Tage lang.

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