Im Zusammenhang mit Netzwerkgeräten hört man neben der IP-Adresse immer wieder auch von MAC-Adressen. Was steckt dahinter – und wofür sind sie eigentlich gut? Hier kommen Antworten.

Jedes Netzwerkgerät bekommt vom Hersteller eine eindeutige MAC-Adresse fest zugewiesen. Die Adressen sorgen dafür, dass Netzwerke überhaupt funktionieren. Daten werden immer von einer MAC-Adresse an eine andere gesendet. Beim Empfang eines Netzwerkpakets vergleicht das Gerät den Empfänger mit seiner eigenen MAC-Adresse. Bei Übereinstimmung wird das Datenpaket bearbeitet, sonst verworfen.

Beim Senden wird jedes IP-Paket in ein Ethernet-Paket verpackt. Das Ethernet-Paket samt Sender-MAC und Empfänger-MAC wechselt zwischen jeder Station im Netzwerk, die die Daten weiterreicht. Manche Router verwenden MAC-Adressen auch, um neue Geräte im Netzwerk zu erlauben oder zu blockieren.

Zum Auslesen Ihrer MAC-Adresse unter Windows drücken Sie als Erstes [Windows] + [R], geben dann cmd ein und bestätigen per Klick auf „OK“. Mit dem Kommando ipconfig /all werden neben den IP-Adressen auch die Physischen Adressen (MAC) der Netzwerkadapter angezeigt.

mac-adresse-ipconfig