Bei jedem Einrichten eines Netzwerks muss neben den IP-Adressen auch mindestens ein DNS-Server konfiguriert werden. Was steckt hinter DNS, und warum ist DNS lebenswichtig für das Internet?

Von DNS sehen Sie beim täglichen Surfen nicht viel. Es arbeitet unsichtbar im Hintergrund: Lesbare Internet-Adressen werden in IP-Adressen umgewandelt, die per Internet erreichbar sind. Das Domain Name System, so die Abkürzung, hilft Ihrem Computer zu verstehen, was Sie meinen, wenn Sie zum Beispiel „schieb.de“ in den Browser eintippen. Per DNS-Abfrage wird diese URL dann in eine IP-Adresse wie „176.28.51.52“ oder „2a01:488:67:1000:b01c:3334:0:1“ umgewandelt. Die Webseite wird anschließend von dem Webserver geladen, der mit dieser IP-Adresse mit dem Internet verbunden ist.

DNS-Server, die für diese Namens-Auflösung zuständig sind, werden Ihnen meist von Ihrem Provider zur Verfügung gestellt. Wenn Sie einen Router verwenden, sendet dieser die eingehenden Anfragen der Netzwerk-Teilnehmer an den DNS-Server des Providers. Einmal beantwortet, merkt sich Ihr Computer die IP-Adresse hinter der Domain für eine gewisse Zeit. Das macht das Surfen schneller, denn so muss nicht für jeden Seiten-Aufruf eine neue DNS-Anfrage gestellt werden.

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