Viele Telekom-Kunden erhalten beim Abschluss eines DSL-Vertrags einen Speedport-Router für das Heimnetzwerk. Computer lassen sich damit nicht nur per WLAN verbinden, sondern auch mit einem Ethernet-Kabel – etwa, wenn die Drahtlos-Reichweite nicht ausreicht. Startet man den per Kabel angeschlossenen PC neu, kommt aber keine Verbindung mehr zustande. Woran liegt das?

Das Problem kann bei Speedport-Routern auftreten, die vom Fritz-Box-Hersteller AVM produziert wurden, etwa beim Speedport W920V. Schließen Sie hieran einen Computer per LAN-Kabel an und startet der Computer anschließend neu, sehen Sie unter Umständen nur den Hinweis „Kein Netzwerkkabel angeschlossen“. In diesem Fall versuchen Sie, den Computer an den Anschluss „LAN1“ anzuschließen anstelle von „LAN2“ oder einem anderen Anschluss.

Der Grund ist: Der Speedport-Router schaltet die Anschlüsse „LAN2-4“ in den Energiesparmodus, sobald kein Signal mehr gesendet wird. Das ist dann der Fall, wenn der Computer herunterfährt. Beim Wiederherstellen der Verbindung reicht das Signal bei langen Netzwerkkabeln dann nicht aus, dass der Speedport-Router die Verbindung erkennen kann. Am Anschluss „LAN1“ gibt es diesen Energiesparmodus nicht; das Problem tritt hier weniger auf.

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