Nach 13 Jahren stellt Microsoft im April 2014 den Support für Windows XP ein. Dieser Schritt bleibt nicht ohne Folgen für die Nutzer. Denn im Dezember setzten noch immer knapp 30% aller PC-Nutzer Windows XP ein. Ab 8. April veröffentlicht der Hersteller für das betagte Betriebssystem aber keine Updates mehr.

Werden dann neue Sicherheitslücken bekannt, bleiben sie ungestopft. Spätestens bis April sollten Sie daher auf eine neuere Windows-Version umsteigen, sonst handeln Sie sich unter Umständen Viren ein. Denn dann surfen Sie im Internet mit einem Rechner, der eventuell Lücken hat, die nicht ausgebessert werden können. Für Hacker sind XP-Computer damit ein lohnendes Ziel: Offene Lücken bei gleichzeitig noch großer Verbreitung des Systems.

Falls Sie Ihren XP-PC nur offline nutzen – etwa als digitale Schreibmaschine ohne Internetzugriff – dann müssen Sie sich übrigens weniger Sorgen machen. Andernfalls sollten Sie Zeit, Geld und Mühe investieren, Ihren Computer auf einen neueren Stand zu bringen. Es muss ja nicht gleich Windows 8.1 sein…

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