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Wie der unermüdliche Guardian berichtet, überwachen NSA und GCHQ auch, welche Apps wir benutzen und greifen im großen Stil Daten ab, die in den Apps anfallen: Alter, Geschlecht, Aufenthaltsort, Punktestand, Seriennummer des Smartphones, es werden jede Menge Daten im Hintergrund übertragen – und die NSA greift die Daten ab.

Die Schlapphüte bekommen also mit, wenn die kleine Tochter Angry Birds oder Cut the Rope spielt. App-Betreiber und Onlinedienste teilen die Daten nicht mit der NSA. Die NSA belauscht vielmehr den Datenverkehr der Apps und wertet die Datenströme aus. Bekanntlich überwachen die Geheimdienste nahezu den kompletten Datenverkehr und kann mithören, wenn die Apps Daten – leider in der Regel unverschlüsselt – an die App-Betreiber schicken.

Sich dagegen zu wehren ist schwierig. Grundsätzlich sollte man den Apps so wenig Rechte einräumen wie möglich. Nicht jede App benötigt wirklich Zugriff aufs Adressbuch oder muss den Aufenthaltsort kennen. Außerdem sollte man Apps wählen, die Daten verschlüsselt übertragen. Allerdings gibt es keine offiziellen Hinweise darauf, hier müsste man sich bei Bedarf in der Fachpresse informieren. Ein weiterer Tipp: Unter www.checkyourapp.de informiert der TÜV, welche Apps sorgsam mit Daten umgehen.

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