In den nächsten vier Wochen dreht sich mal wieder alles nur um ein Thema: Das Runde muss ins Eckige. Es gibt heute so viele Möglichkeiten wie noch nie, live dabei zu sein. Man kann sich die Spiele im Fernsehen anschauen, ob per DVB-T, Satellit oder Kabel – oder eine der vielen Quellen im Internet anzapfen, um die Spiele zu verfolgen. ARD und ZDF streamen die Spiele live, auch andere Portale wie Zattoo machen mit. Und wer die Apps von ARD und ZDF nutzt, kann sogar während der Livespiele aus 20 verschiedenen Kamerapositionen wählen.

Riesige Auswahl, mehr Möglichkeiten: Klingt gut. Doch es gibt bei aller Vielfalt auch neue Probleme. Denn es wird nicht überall gleichzeitig gejubelt. Wenn ein Tor fällt, bekommen das Fernsehzuschauer deutlich früher mit als Internet-Zuschauer. Bis zu 90 Sekunden Zeitverzögerung muss man einkalkulieren. Das Aufbereiten der Bilderströme dauert im Internet eine Weile. Wer im Smartphone schaut, jubelt deswegen möglicherweise anderthalb Minuten später als der Nachbar, der klassisch fernsieht.

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