Word. Excel. Powerpoint. Outlook. Diese Programme kennt fast jeder, auch wenn nicht jeder damit arbeitet. Denn diese Programme sind auf vielen Computern vorinstalliert, man arbeitet im Büro damit und zu Hause. Texte schreiben. Zahlen berechnen. Präsentationen halten. Die Programme kommen von Microsoft – und haben Bill Gates zum reichsten Mann der Welt gemacht. Seit 25 Jahren gibt es Microsoft Office jetzt schon. Ich kenne und benutze Microsoft Office von Anfang an.

25 Jahre sind eine lange Zeit. Wie lang, das sieht man, wenn man sich mal Software von damals anschaut (hier gibt’s einen interessanten Zeitstrahl von MS Office): Word, Excel und Powerpoint haben vor 25 Jahren komplett anders ausgesehen. Und so lange benutzen viele die Büro-Software von Microsoft schon.

Microsoft Office Pakete.

Doch auch, wenn die Optik sich über die Jahre verändert hat: Das Prinzip ist bei Microsoft Office immer mehr gleich geblieben. Und das Prinzip ist: Ein Programm für jeden Zweck. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, E-Mail – und noch einige andere Bereiche und Funktionen, die man nicht so gut kennt.

Im Büro sicher alles sinnvoll. Zu Hause braucht man nur einen kleinen Teil davon. Deswegen kennen die meisten am ehesten Word und Excel. Und vielleicht noch Powerpoint. Die Klassiker.

Auf diesem Zeitstrahl kann man sehr schön sehen, wie sich die Versionen von Office über die Jahre entwickelt haben, welche Programme dazu gekommen sind und welche Funktionen.

Für Microsoft war Office lange Zeit das wichtigste Produkt, damit wurde am meisten Geld verdient. Office war früher auch extrem teuer: Die erste Version hat 850 Dollar gekostet, rund 600 Euro. Alle Programme einzeln gekauft hätten 1200 Dollar gekostet, rund 1000 Euro. Wahnsinnige Preise, aus heutiger Sicht. Allerdings waren damals auch die Computer deutlich teurer.

Heute kostet die Software nur noch einen Bruchteil davon. Office 365 kotet nur noch wenige Euro im Monat. Und dafür kann man die Programme auf mehreren Geräten benutzen. Auch auf Smartphone und Tablet – es hat sich also wirklich eine Menge geändert.

Vor 25 Jahren musste man Office noch von Diskette installieren. Das hat ewig gedauert. Später kam Office dann auf CD-ROM daher. Der absolute Durchbruch ist Office 1995 gelungen, zusammen mit Windows 95. Danach wurden die Programme immer größer, konnten immer mehr. Dabei wollte die Mehrheit eigentlich immer nur eins: eine gute Textverarbeitung.

Microsoft Office Pakete.

Heute arbeiten wir ganz anders. Viele speichern ihre Dokumente in der Cloud. Und auch die Software installiert man nicht mehr direkt auf dem Computer, die kommt ebenfalls aus der Cloud – der Datenwolke. Office 365 heißt das Konzept: Programme und Daten liegen im Internet. Und man kauft die Software nicht, sondern mietet sie – und zahlt Monat für Monat.

Der Trend heißt also: Cloud. Mit all den Vor- und Nachteilen, die damit verbunden sind. Die Programme zum Beispiel sind automatisch immer auf dem neuesten Stand. Und in der Cloud gespeicherte Daten stehen einem jederzeit zur Verfügung, egal wo man sich gerade aufhält, egal welcher Gerät man gerade benutzt.

Das sind klare Vorteile. Auf der anderen Seite haben viele Bedenken, ihre Daten in der Cloud zu speichern, denn die NSA steckt überall ihre Nase rein – vor allem amerikanische Onlinedienste genießen da wenig Vertrauen.

Viele Unternehmen haben daher Schwierigkeiten mit Office 365, eben weil nicht klar ist, wie und wo die Daten gespeichert werden, bei aller Begeisterung für die Vorteile. Mittlerweile hat Microsoft eine Menge Konkurrenz bekommen. Einige davon auch – na ja – in der Cloud.

Größter Konkurrent ist mittlerweile der Onlineriese Google. Textverarbeitung. Zahlen verarbeiten. Präsentationen. Alles kostenlos, mit Google Docs. Online, in der Cloud. Vorteil: Man kann gemeinsam an Dokumenten und Projekten arbeiten. Und es gibst auch Profiversionen für den Einsatz im Büro – kostenpflichtig. Für Privatleute gratis.

Und wer seine Daten partout nicht in der Cloud speichern möchte und eine Alternative zu Microsoft Office sucht: OpenOffice oder LibreOffice nehmen. Gibt es für Windows, Mac und Linux. Komplett gratis. Auch in deutsch. Es tut sich also eine ganze Menge.

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