Apple war in den vergangen Wochen starker Kritik ausgesetzt: Der Cloud-Dienst iCloud war bislang nicht ausreichend abgesichert. Die Folge: Fotos von Prominenten sind in die Öffentlichkeit gelangt. Nun hat Apple nachgebessert und auch für iCloud die 2-Wege-Authentifizierung eingeführt.

Nutzer von Apples iCloud müssen sich in Zukunft über einen zusätzlichen Sicherheitscode identifizieren, wenn sie sich in die Web-Apps des Cloud-Dienstes einloggen wollen. Die Einführung der sogeannnten Zweifaktor-Authentifizierung will Apple die Sicherheit der iCloud verbessern und Missbrauch erschweren. Dazu sendet Apple per SMS einen vierstelligen Code an den User.

Darüber hinaus haben User die Möglichkeit, ab Oktober auch anwendungsspezifische Passwörter für Drittanbieter zu generieren. Solche Passwörter werden für Dienste Dritter verwendet, etwa in Programmen oder Apps, um sich in der iCloud anzumelden. Das ist dort nötig, wo die 2-Wege-Authentifizierung selbst nicht unterstützt wird, etwa in einem E-Mail-Client. Aber auch bei Einkäufen in iTunes oder dem App-Store können diese speziellen Passwörter zum Einsatz kommen. Diese anwendungsspezifischen Passwörter lassen sich über die Apple-ID-Seite unter „Passwörter und Sicherheit“ generieren. Ab Oktober sollen sie sogar verpflichtend sein.

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