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Wie Snapchat WhatsApp Konkurrenz machen will

02.04.2016 | Von Jörg Schieb

Profitipps

Snapchat – die einen kennen die App gerade mal vom Hörensagen, für die anderen ist Snapchat eine der wichtigsten Apps überhaupt. Ob man zur einen oder zur anderen Gruppe gehört, hat viel mit dem Alter zu tun. Snapchat kommt vor allem bei jungen Usern an – und alle über 25 nutzen die populäre App kaum. Doch Snapchat wird immer beliebter. Jetzt haben die Macher der Konkurrenz den Kampf angesagt. Snapchtat will das neue WhatsApp werden.

Für alle, die nur WhatsApp, Facebook Messenger und Co. kennen: Was ist das Besondere an Snapchat?

Snapchat ist vergesslich: Wer Fotos oder Videos mit Snapchat verschickt, kann sicher sein, dass sie beim Empfänger nur zehn Sekunden angeschaut werden können – danach werden sie automatisch gelöscht. Auch auf dem eigenen Mobilgerät. Fotos und Videos sind dadurch vergänglich. Zwar gibt es mittlerweile Apps, mit denen man ausgetauschte Fotos und Videos dann doch speichern kann, aber das Konzept sieht eben vor, dass man sich miteinander direkt austauscht – ohne Zuschauer.

Man entscheidet selbst, wer, was sieht – und auch wie lange. Das hat Snapchat vor allem bei jüngeren Usern sehr beliebt gemacht. Sie können sich austauschen und dabei sicher sein, dass Etern oder Lehrer nichts mitbekommen. Rund 100 Millionen Menschen nutzen Snapchat mittlerweile täglich. Tendenz: Rasand steigend.

Snapchat-logo

Aber jetzt hat Snapchat neue Funktionen eingeführt und WhatsApp und Co den Kampf angesagt. Welche neuen Funktionen?

Snapchat ist jetzt eine Mittelding zwischen sozialem Netzwerk und Messenger geworden. Es gibt neue Messenger-Funktionen, die mitunter sehr verspielt sind. Die User können jetzt direkt miteinander kommunizieren, sie können Fotos mit Stickern aufhübschen. Snapchat will Text, Bild, Video und Audio miteinander verschmelzen.

Die User können auch gesprochene Text- oder Videonachrichten hinterlassen oder Video-Chats abhalten – und während der Chats ist es möglich, Fotos oder Videos auszutauschen. So ewas haben WhatsApp oder Facebook Messenger nicht zu bieten. Das alles ist aber recht verspielt, man will vor allem die jüngere Klientel ansprechen.

 

Snapchat ist ja kostenlos, wie will Snapchat Geld verdienen?

Snapchat experimentiert bereits mit ausgefallenen Werbeformen. Sponsoren können bestimmte Aktionen unterstützen, zum Beispiel Galerien mit von Usern gemachte Fotos und Videos von einer bestimmten Veranstaltung. Diese Snapchat Stories und Snapchat Moments sind bereits recht populär. Da Snapchat nun aber auch Audio- und Video-Anrufe unterstützt, ist der Weg zu einem kostenpflichtigen Dienst nicht weit, der zum Beispiel das Anrufen von Festnetzapparaten ermöglicht. Denkbar sind aber auch kostenpflichtige Extras, etwa längere Gesprächszeiten, witzige Anrufbeantworter, höhere Bildqualität bei den Video-Chats etc.

 

WhatsApp hat ungleich mehr User – wie soll Snapchat da zur Konkurrenz werden?

Aber Snapchat genießt mehr Vertrauen. Bislang sind keine Datenschutzprobleme bei Snapchat bekannt geworden, Snapchat gehört auch – zumindest bislang – keinem der großen Konzerne, während Snapchat zu Facebook gehört. Durch die deutlich mehr Funktionen, die Snapchat jetzt bietet, könnten sich auch User angesprochen fühlen, die mit Snapchat bislang nicht viel anzufangen wussten. Außerdem beginnen auch Medienbetriebe damit, Snapchat als Verteilungsplattform zu nutzen. Das könnte eine Sogwirkung entfachen.




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