Nicht nur Auskunfteien wie die Schufa, sondern auch Online-Händler wie Amazon, eBay und Otto sowie Banken, Auto-Hersteller und Telefon-Anbieter sammeln die Daten von Verbrauchern. Welche das im Einzelnen sind und wofür diese genutzt werden, erfährt der Kunde meist nur dann, wenn er einen Antrag stellt.

Jeder hat ein Recht auf eine entsprechende Auskunft und teilweise sogar ein Recht darauf, dass Unternehmen die Daten löschen, wenn diese unzulässig gespeichert wurden, nicht korrekt sind oder für den eigentlichen Zweck nicht benötigt werden.

Doch wie sieht solch ein Antrag aus, und an welche Adresse muss man ihn schicken? Damit ein Auskunfts-Gesuch nicht an formalen Fehlern scheitert, sollten Verbraucher einen Blick auf GetMyData.de werfen. Der Online-Dienst unterstützt Nutzer beim Versand der Anträge, indem es passende Formulare und die richtigen Adressen zur Verfügung stellt – und das kostenlos.

getmydata

Zunächst wählt der Anwender aus, an welches Unternehmen der Antrag gehen soll. Viele bekannte Firmen aus unterschiedlichen Branchen stehen bereit, weitere sollen noch folgen. Ob es nur um eine einfache Auskunft über die gespeicherten Daten oder zusätzlich um einen Löschungs-Antrag geht, entscheidet der Nutzer im nächsten Schritt. Anschließend fragt  GetMyData.de nach Namen, Kunden-Nummer und eMail-Adresse. An letztgenannte soll das angeschriebene Unternehmen die Auskunft später senden.

Der Dienst schickt die Anfrage ebenfalls per eMail an Schufa & Co. Das ist rechtlich gesehen völlig ausreichend. Ein Brief per Einschreiben oder ein Fax ist nicht nötig. Antwortet das Unternehmen nicht innerhalb von 14 Tagen, sendet GetMyData.de auf Wunsch des Nutzers eine Beschwerde an den zuständigen Landes-Beauftragten für Daten-Schutz.