Am 10. Oktober beendet Microsoft nach dem offiziellen Lebenszyklus von zehn Jahren den Support für Office 2007. Auch der Support für Office 2011 für Mac endet, außer für Kunden mit Software Assurance. Viele werden in den nächsten Wochen und Monaten daher auf Office 365 umsteigen: Office 365 setzt voll auf Cloud-Anbindung und bietet jede Menge Funktionen zur Vernetzung und Kommunikation.

Word, Excel, Powerpoint, Outlook – das sind die Klassiker der Office-Suite von Microsoft. Damit hat alles begonnen. Doch heute ist Office deutlich mehr als ein Paket, bestehend aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und Mail-Client. Microsodt Office 365 hat jede Menge Apps und Funktionen an Bord, die der Kommunikation und der Kooperation mit Teammitgliedern dienen.

Natürlich gehören die Klassiker noch immer dazu: Mehr als eine Milliarde Menschen in der ganzen Welt erstellen ihre Texte mit Word, bauen Präsentationen mit PowerPoint, organisieren E-Mails und Termine mit Outlook und verarbeiten Zahlen und Listen mit Excel. Nicht nur in den Büros kommen die Büroprogramme von Microsoft zum Einsatz, sondern auch bei vielen Privatleuten. Daran haben auch das kostenlos erhältliche OpenOffice oder Online-Apps nicht viel geändert.

Kommunikation steht im Vordergrund

Heute steht jedoch häufig die Kommunikation im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die Kommunikation und Zusammenarbeit in Teams ist immer wichtiger geworden. Außerdem bestehen Teams immer häufiger aus Mitarbeitern, die nicht mehr an einem Ort, sondern über die ganze Welt verteilt zusammenarbeiten, in unterschiedlichen Zeitzonen.

Office 365 macht vieles davon möglich. Mit Anwendungen wie Skype for Business, Office Groups, Yammer, Planner oder Microsoft Teams gibt es vor allem Konzernkunden nützliche Tools an die Hand, um miteinander zu kommunizieren. Viele der Apps funktionieren eigenständig, sind aber längst in die Standardanwendungen eingebunden.

Arbeiten im Team – und Veröffentlichen

Als Office365-Benutzer kann man Dokumente gemeinsam mit anderen bearbeiten. Die Dokumente selbst sind dann in der Cloud gespeichert, in OneDrive. Alle eingeladenen Teammitglieder bekommen mit, wenn Korrekturen am Office-Dokument vorgenommen werden – und können ebenfalls Korrekturen vornehmen. Zeitgleich. Im Dokument ist zu sehen, wer, wann, welche Korrekturen vorgenommen hat. Das gab es auch schon in früheren Office-Versionen, doch jetzt ist tatsächlich und problemlos eine zeitgleiche Bearbeitung möglich.

Mithilfe des Onlinedienstes Docs.com können Nutzer ihre Office-Dokumente kostenlos mit der ganzen Welt teilen und darüber hinaus erfahren, wie und wann die Arbeit angesehen und geteilt wird. Einmal in docs.com eingestellt, kann man erfahren, wie viele Personen die bereitgstellten Inhalte lesen, woher sie stammen und wann sie sie lesen. Das lässt interessante Rückschlüsse und ggf. auch eine Optimierung der Strategie zu.