Instagram: Hashtags folgen – so funktioniert’s richtig

von | 12.12.2017 | Social Networks

Instagram bietet schon seit einiger Zeit eine praktische Funktion: Ihr könnt nicht nur Personen oder Accounts folgen, sondern auch Hashtags. Das Feature ist zwar nicht brandneu, aber viele nutzen es immer noch nicht optimal. Dabei kann es euren Feed erheblich interessanter machen.

Wie Hashtag-Following funktioniert

Das Prinzip ist denkbar einfach: Geht auf eine beliebige Hashtag-Seite (zum Beispiel #fotografie oder #kochen) und tippt dort auf den „Folgen“-Button. Instagram zeigt dann regelmäßig die besten und populärsten Beiträge mit diesem Hashtag in eurem Feed. Instagram erklärt das in seiner ursprünglichen Pressemeldung so: „Einem Hashtag zu folgen, ist genauso einfach wie einem Freund zu folgen.“ Das stimmt auch weiterhin.

Natürlich bekommt ihr nicht alle Postings mit dem entsprechenden Hashtag zu sehen – das wären oft viel zu viele. Instagrams Algorithmus kuratiert stattdessen und präsentiert euch die relevantesten Inhalte. Dabei berücksichtigt die Plattform nicht nur Posts im Feed, sondern zeigt euch auch aktuelle Stories, die mit dem gefolgten Hashtag markiert sind.

Strategisch Hashtags auswählen

Die Kunst liegt in der richtigen Auswahl der Hashtags. Zu allgemeine Tags wie #love oder #instagood bringen meist wenig, da sie millionenfach verwendet werden und der Content zu unspezifisch ist. Besser funktionieren Nischen-Hashtags, die zu euren Interessen passen: #streetphotography, #veganrecipes oder #minimalism beispielsweise.

Ein cleverer Trick: Schaut euch an, welchen Hashtags Accounts folgen, die ähnliche Interessen haben wie ihr. Diese Information ist bei öffentlichen Profilen sichtbar und kann euch zu interessanten neuen Tags führen, an die ihr selbst nicht gedacht hättet.

Was sich 2025/2026 geändert hat

Instagram hat das Hashtag-System in den letzten Jahren kontinuierlich verfeinert. Mittlerweile funktioniert die Personalisierung deutlich besser – der Algorithmus lernt aus eurem Verhalten und zeigt passendere Inhalte. Auch die Integration in Reels und die Explore-Seite wurde verbessert.

Besonders interessant: Instagram experimentiert aktuell mit „Hashtag-Gruppen“, wo verwandte Tags automatisch zusammengefasst werden. Wenn ihr #photography folgt, könnt ihr auch Inhalte von #photo oder #fotografieren vorgeschlagen bekommen.

Privatsphäre beachten

Wichtig zu wissen: Bei öffentlichen Profilen können andere sehen, welchen Hashtags ihr folgt und was ihr liket. Das kann durchaus von Vorteil sein – so entdeckt ihr neue interessante Tags durch eure Kontakte. Falls euch das stört, solltet ihr euer Profil auf privat stellen.

Diese Transparenz hat aber auch ihre guten Seiten: Ihr könnt gezielt schauen, welchen Hashtags erfolgreiche Accounts aus eurer Branche folgen, und euch davon inspirieren lassen.

Praktische Tipps für bessere Ergebnisse

Um das Maximum aus dem Hashtag-Following herauszuholen, solltet ihr regelmäßig „ausmisten“. Tags, die nicht mehr interessante Inhalte liefern, könnt ihr einfach wieder entfolgen. Das hält euren Feed sauber und relevant.

Achtet auch auf lokale Hashtags, falls ihr euch für eure Region interessiert. #berlin, #münchen oder noch spezifischer #berlinstreetart können euch lokalen Content direkt vor die Tür liefern.

Ein weiterer Tipp: Kombiniert populäre mit weniger bekannten Hashtags. Während #travel übersättigt sein kann, liefern Tags wie #slowtravel oder #sustainabletravel oft qualitativ bessere und authentischere Inhalte.

Fazit: Unterschätztes Feature mit Potenzial

Das Folgen von Hashtags ist ein mächtiges Werkzeug, um euren Instagram-Feed zu personalisieren und neue interessante Inhalte zu entdecken. Richtig eingesetzt, kann es euch dabei helfen, über den Tellerrand eures eigenen Netzwerks hinauszublicken und inspirierende Accounts und Themen zu finden.

Probiert es einfach aus – ihr könnt Hashtags genauso leicht wieder entfolgen, wie ihr ihnen folgt. So findet ihr schnell heraus, welche Tags wirklich Mehrwert für euren Feed bringen.

Zuletzt aktualisiert am 30.03.2026