Von dem Begriff “USB-Debugging” dürfte so ziemlich jeder Smartphone-Nutzer schon einmal gehört haben. Was das aber genau ist oder wofür die Funktion gebraucht wird, ist den wenigsten klar. Wir klären auf, was es mit USB-Debugging auf sich hat.

Die ersten drei Buchstaben verraten schon, dass die Einstellung etwas mit den USB-Anschlüssen des Computers zu tun haben könnte. Bei aktiviertem USB-Debugging wechselt das Smartphone automatisch in eine Art Entwicklermodus, sobald es über die USB-Verbindung angeschlossen wird.

So lässt sich auf bestimmte Systemfunktionen und Einstellungen zugreifen, die für normale Nutzer eigentlich unzugänglich wären. Der Begriff “Debugging” kommt daher, weil Entwickler diesen Modus nutzen, um Fehler (engl. Bugs) in ihren Apps nachzuverfolgen und zu entfernen.

Der Modus kann aber auch für normale Nutzer hilfreich sein, etwa wenn ein Backup erstellt oder wiederhergestellt werden soll. Manche Apps benötigen dann Zugriff über USB-Debugging, um auf die tief liegenden Systemdateien zugreifen zu können.

Der Modus bringt aber auch Risiken mit sich. Zum einen können Systemdateien durch falsche Anwendung beschädigt werden. Außerdem lässt sich ein gestohlenes Smartphone, bei dem USB-Debugging dauerhaft aktiviert ist, leicht von Dieben entsperren. Der Modus sollte also nur dann aktiviert werden, wenn er unbedingt gebraucht wird.