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Night Shift: Die schädliche Wirkung vom Displays reduzieren

12.09.2018 | Von Jörg Schieb

Hardware

Überall Displays: auf dem Schreibtisch, im Notebook, im Tablet und natürlich im Smartphone. Leide haben Displays eine schädliche Wirkung. Sie können unser Auge schädigen – und zu Einschlafstörungen führen, wenn wir noch abends oder nachts auf die Displays schauen. Deshalb lohnt es sich, mal die Night-Shift-Funktion auszuprobieren. Die reduziert das Problem.

Viele machen den Fehler. Sie chechen nachts noch mal eben E-Mails und Nachrichten auf dem Smartphone. Oder arbeiten auch noch etwas am Notebook. Oder schauen sich ein Video auf dem Tablet an. Warum auch nicht, denken die meisten. Sind die mobilen Geräte dazu nicht da? Doch, sind sie – aber das ist gleich doppelt schädlich.

geralt / Pixabay

 

Weniger Melatonin durch zu viel Blau

Displays von Notebooks, Tablets und Smartphones schaden dem Schlaf. Das ist durchaus schon länger bekannt, wird aber gerade intensiver diskutiert. Die Frage ist natürlich: Warum sind Computerdisplays schädlich für uns? Weil sie verhältnismäßig viel blaues Licht emittieren. Und dieses blaue Licht (das unser Gehirn an einen beginnenden Tag erinnert) hemmt die Entstehung von Melatonin im Körper. Man könnte sagen: Der Körper glaubt, die Sonne geht auf (blaues Licht). Darum weniger Melatonin.

Aber wir brauchen Melatonin. Zum Einschlafen. Weniger Melatonin kann daher Einschlafstörungen und auch Schlafstörungen zur Folge haben. Rund 29 Prozent aller Deutschen haben Schlafstörungen. Aber Menschen, die nachts noch Computer oder Mobilgeräte verwenden, haben zu 62 Prozent Schlafprobleme. Also ein erheblicher Unterschied. Wird die Night-Shift-Funktion genutzt, reduziert sich die Rate der Schlafstörungen mit 35 Prozent auf nahezu „normales“ Niveau – wie bei Menschen, die gar keine Geräte nachts nutzen.

Was bringt die Night-Shift-Funktion konkret?

Ich empfehle die Verwendung von Night Shift

Night Shift? Eine Funktion, die Apple in iOS und MacOS und Microsoft in Windows 10 anbieten – und die ich bislang unterschätzt habe, muss ich zugeben. Wer Night-Shift aktiviert, reduziert den Blauanteil im Display enorm. Es werden mehr Orange-Töne genutzt. Das sieht anfangs etwas schräg aus, führt aber dazu, dass im normalen Umfang Melatonin hergestellt wird, erklärt mir Dr. Frank-Chris Schoebel, Kardiologe aus Düsseldorf, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat.

Doch Displays haben noch eine andere schädliche Wirkung: Wie Forscher aus Toledo herausgefunden haben, kann – wieder der Blauanteil im Displaylicht – dauerhaft die Augen schädigen. Selbst Erblindung drohe auf Dauer. Eine Einschätzung, die allerdings auch Widerspruch erfährt. Doch wie man es dreht und wendet: Wer die Night-Shift-Funktion verwendet, tut sich und seinen Augen etwas Gutes.




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