Das Microsoft Surface Pro ist ultraportabel, hat aber eine entscheidende Schwäche: Die Zahl der Schnittstellen: Ein USB 3.0-Port, ein mini-Display-Port für einen Monitor, das war es schon. Da bleibt nur die Nutzung eines USB-Adapters, um weitere und andere Schnittstellen zu bekommen, und das ist nicht wirklich eine schöne Lösung: „Herumschlabbernde“ Kabel und Kistchen an einem portablen Gerät, das geht gar nicht. Die offizielle Lösung, die originale Surface Dock von Microsoft, hilft da auch nicht wirklich weiter, ist sie doch für den stationären Einsatz gedacht. Eine wunderbare Lösung genau dazwischen findet sich von Inateck, mit knapp EUR 70,- deutlich günstiger als das Original.

HDMI, dreimal USB und Netzwerkanschluss sind dabei

Ausgestattet mit einem HDMI-Port, drei USB 3.0- und einem Gigabit-LAN-Port bringt sie erst einmal die wichtigsten Anschlüsse mit. Selber wird sie zum einen an den USB-Port des Surface Pro (2,4, 2017, 6) angeschlossen, ein wenig versteckt in der Verpackung findet sich dann das mini-Display-Port-Verbindungskabel, was ebenfalls in die Dock kommt, damit der HDMI-Port funktioniert. Um speicherhungrigere USB-Hardware verwenden zu können, wird ein optionales Netzteil beigelegt. In der Praxisanwendung mit angeschlossenem Monitor, USB-Sticks und Festplatten und einem Netzwerkkabel ist das aber nicht wirklich nötig.

Der Clou: die Dock hat federgeführte, flexible Klammern, die ganz einfach am Kickstand des Surface Pro befestigt werden können. Dieser geht damit natürlich nicht mehr komplett zu, da die Wahrscheinlich keit aber hoch ist, dass man bei diesen Anschlüssen eh mit dem Gerät im Standmodus arbeitet, macht das nichts. Die Befestigung ist sicher und gut gepolstert, sodass keine Kratzer entstehen, gleichzeitig aber so stabil, das da nichts rutscht oder wackelt. Alles in allem eine gute Alternative, die auch noch preislich attraktiv ist.