Nicht erst seit dem „Adventkalender“ des Hackers G0D, der eine Vielzahl teilweise sehr sensibler Daten vieler Prominenter und Politiker ins Netz gestellt hat, sind viele Anwender besorgt, ob sie vielleicht auch schon mal Ziel eines Angriffes waren. Das lässt sich durchaus herausfinden, denn die Daten der Opfer vieler Hackaktionen sind bekannt. Jeder kann unverbindlich nachschauen, ob er dabei ist.

Es gibt verschiedene Arten, Opfer von Hackaktionen zu werden. Direkt das Ziel zu sein, also ausspioniert zu werden, kommt vor – aber eher selten. Häufiger wird man zum Opfer, weil Hacker sich Zugriff auf Datenbanken von Onlinediensten verschaffen und dort im großen Stil Login-Daten und Passwörter „entwenden“.

Die Webseite HaveIBeenPwned.com (zu Deutsch etwa „Bin ich haushoch besiegt worden?“) erlaubt die Prüfung, ob die eigene E-Mail-Adresse von einem der bekannten Hacks betroffen war. Zu wünschen ist Ihnen, dass die Anzeige grün bleibt und dies nicht der Fall war. Wenn sie allerdings rot wird, dann tut Eile Not!

Ändern Sie auf allen Webseiten und in allen Systemen, in denen Sie diese E-Mail-Adresse nutzen, schnellstens das Passwort!

Sicherheit kann trügerisch sein

Dass Ihre E-Mail-Adresse hier nicht als betroffen gelistet ist, heißt keinesfalls, dass sie nicht doch irgendwo abgegriffen wurde und jemand das zugehörige Passwort kennt. In sofern: Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig und in geringem Abstand.

Wenn Sie unsicher sind, wie ein Passwort beschaffen sein sollte, dann ist diese Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) genau die richtige. Hier finden Sie viele Empfehlungen rund um ein „sicheres“ Passwort.