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USB-C als neuer USB-Standard hat eine Menge Vorteile: neben Datenträgern und Netzteilen lassen sich darüber die verschiedensten Geräte anschließen, und im Vergleich zu den Vorgänger-Standards (wie USB 3.0) sind die Datenübertragungsraten deutlich höher. Ebenso erlaubt USB-C das parallele Laden der Geräte. Diese hohe Flexibilität hat ihren Preis: Schnell können beispielsweise große Datenmengen abgegriffen werden.

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Auch die Verwendung falscher Ladegeräte kann hohen Schaden verursachen, hängen an einer einzigen USB-C-Schnittstelle gleich meist mehrere Geräte. Das USB Implementers Forum (USB-IF) hat jetzt eine Lösung konzipiert: Das USB Type C Authentication Program.

Die Idee kennt man schon von Apple´s Lightning-Anschluss: Am Anfang waren dort auch nur „berechtigte“ Geräte zulässig, ansonsten verweigerte das iPhone die Nutzung angeschlossener Peripherie.

In diesem Fall können Hersteller ihrem Zubehör ein Zertifikat implementieren, das beim Anschluß an einen PC oder ein Notebook ausgelesen und geprüft wird. Nur berechtigte Geräte lösen so überhaupt eine Ladevorgang oder einen Datentransfer aus.

Sicherheit gegen Kundenfreundlichkeit

So schön die Erhöhung der Sicherheitohne Frage ist, ein neues Risiko bringt das mit: die „Norm“, die ja die Verwendung unterschiedlicher Hardware und preissenkenden Wettberwerb im Markt erlauben soll, wird damit wieder eingeschränkt und auf spezifische und damit potentiell teurere Hardware begrenzt.