Wer mehr als nur einen Rechner betreibt – ob nun zu Hause oder im Büro -, der empfindet es aus gutem Grund als Belastung, wenn Microsoft Updates für Windows 10 anbietet. Denn das bedeutet: einen Update-Marathon starten – auf jedem Rechner dieselbe Prozedur. So geht eine Menge an Zeit verloren. Auch, weil jeder einzelne Rechner normalerweise selbst die anstehenden Updates herunterlädt – was je nach Datenanbindung einiges an Zeit und Datenvolumen kosten kann. Die Folge: Andere Geräte im Netzwerk sind nicht mehr so schnell im Netz unterwegs. Aber: Das können Sie einfach verändern!

Microsoft hat eine Menge Erfahrung darin, Update-Prozesse in Unternehmen zu vereinfachen. Denn man stelle sich vor: Ein Systemadministrrator müsste in einem DAX-Unternehmen jeden Rechner selbst manuell auf den neuesten Stand bringen (oder die Mitarbeiter)…. Undenkbar. Deshalb gibt es eine Lösung für das Problem, von der auch private Anwender profitieren können, die mehr als nur einen Rechner betreiben.

Der Trick: Schalten Sie unter Einstellungen > Updates und Sicherheit > Windows Update > Erweiterte Optionen > Übermittlungsoptimierung die Option Downloads von anderen PCs zulassen ein.

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur den Download von PCs aus Ihrem eigenen lokalen Netzwerk zulassen, sonst kann der Datenverbrauch in ungeahnte Höhen schwellen. Solange Sie die Update-Dateien nicht von der Festplatte Ihres PCs löschen können andere PCs in Ihrem Netzwerk diese Dateien von Ihrem Rechner herunterladen und verwenden, statt selbst über das Internet zu laden.

Solange Sie diese Einstellung nur für PCs in Ihrem eigenen Netzwerk vornehmen, entsteht daraus auch kein Sicherheitsproblem: Die Rechner „erkennen“ sich untereinander und wissen, dass sie vertrauenswürdig sind. Die Einstellung „… und PCs im Internet“ sollten Sie aber nicht aktivieren. Auch wenn alle Rechner unter ihrem Microsoft-Konto hängen, machen Sie damit ein Tor nach Draußen auf.