Die Masche ist perfide: Da kommt eine E-Mail ins Postfach geflattert, die auf einen Fehler in Ihrem Konto hinweist.  Meist sieht die sogar echt aus, erinnert an eine von Ihrem Internet- oder E-Mail-Anbieter. Der Schreck ist groß, das Konto sei gefährdet, da reagieren Sie schnell. Vorsicht! Die Zahl der Phishing-Mails nimmt immer mehr zu. Fallen Sie einmal darauf herein, dann ist schnell das Konto nicht mehr unter Ihrer Kontrolle!

Dier Link in der E-Mail verweist auf eine Anmelde-Seite, die im besten Fall unbekannt, oft aber täuschend echt aussieht. Bevor Sie hier irgendetwas eingeben, schauen Sie sich die Internetadresse genau an. Bei einer Phishing-E-Mail ist diese komplett anders als bei der normalen Anmeldung. Im Beispiel unten recht auffällig: itm-medical.com hat so gar nichts mit Microsoft zu tun. Manchmal aber kommt der echte Name sogar darin vor, sodass Sie sich auf den ersten Blick täuschen lassen können. http://office.micosoft.com beispielsweise (das fehlende „r“ ist Teil der Täuschung).

Im nächsten Schritt werden Sie auf eine täuschend echte Anmeldeseite geleitet. Geben Sie hier Ihre Zugangsdaten ein, dann sind diese im nächsten Moment schon in den Händen von Cyberkriminellen. Oft leitet man Sie dann auf die echte Seite weiter und übergibt dieser dann Ihre Anmeldedaten. Dann sind Sie tatsächlich am Ziel, oben den Phishing-Angriff zu merken. Zumindest, bis die Unholde Ihr Passwort geändert haben und so alleinigen Zugriff auf das Postfach haben.

Der beste Weg: Geben Sie manuell die korrekte Anmeldeseite des Anbieters an, der Ihnen angeblich gerade eine E-Mal geschickt hat. Das schließt gefälschte Adressen aus. Sollte tatsächlich eine Notsituation entstanden sein, dann bekommen Sie das auf der Oberfläche automatisch angezeigt!