Sie haben viel Aufwand in die Entwicklung eines Dokumentes gesteckt. Die Excel-Tabelle, die mit einer Menge an Formeln und Logik Zauberdinge vollbringt. Oder die Word-Vorlage, die mit Makros und Formatierungen den Geschäftsbericht mit wenig zusätzlichem Aufwand zu neuem Glanz verhilft. Solche Dateien wollen Sie sicherlich gerne auch bei anderen Gelegenheiten verwenden. Allerdings soll nicht sichtbar sein, wo diese vorher schon eingesetzt wurden. Darum stellen Sie sicher, dass die Dateien von allen Metainformationen bereinigt werden!

Die Idee ist gut, die Auswirkungen, wenn Sie den Hintergrund nicht kennen, können aber katastrophal sein: Die Office-Programme speichern neben dem Namen des Dokumentes, der ja offen sichtbar ist, noch eine Vielzahl weiterer Informationen. Beispielsweise den Namen und das Unternehmen des Autors, Datum und Uhrzeit von Erstellung und Veränderung, welche Vorlage der Ersteller verwendet hat etc. All diese Informationen ziehen sich oft über Generationen hinweg: Der erste Anwender erstellt die Datei. Damit füllt Office initial die Meta-Informationen. Der gibt sie weiter, es werden Veränderungen vorgenommen, und so weiter. Die Metainformationen bleiben aber in der Datei.

Irgendwann sind diese komplett falsch, ja sogar gefährlich. Steht in den Metainformationen ein Unternehmen, das nicht das eigene ist, dann kann man Ihnen sogar Diebstahl intellektuellen Eigentums unterstellen. Die Lösung: Löschen Sie die Eigenschaften einfach, oder passen Sie sie an. Klicken Sie dazu die Datei mit der rechten Maustaste im Explorer an, dann wählen Sie die Registerkarte Details. Windows 10 zeigt Ihnen nun eine Vielzahl von Informationen an. Ändern Sie diese, indem Sie hineinklicken und den neuen Wert über die Tastatur eingeben. Wenn Sie alle löschen wollen, dann klicken Sie auf Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen ganz unten.