Die Einführung des MP3-Formats war eine Revolution: Endlich konnte Musik platzsparend und trotzdem mit guter Qualität unterwegs mitgenommen werden. Nun haben sich die Zeiten signifikant geändert: Mobile Geräte haben einen riesigen Speicher, und die Anwender sind audiophiler geworden. Der Wunsch nach besserer Klangqualität der Musik schlägt sich auch bei den Musikdiensten nieder. Welcher aber ist nun der Richtige?

Interessant ist hier die Frage nach der Verfügbarkeit: Musik existiert im Normal in 44.1 KHz und 16Bit Auflösung. Das entspricht der Klangqualität einer CD. Bei der Erzeugung einer MP3-Datei werden die Klanginformationen komprimiert, die Dateien damit kleiner aber weniger detailreich.

Die unkomprimierten Dateien werden dann entweder im FLAC- oder im WAV-Format angeboten. Und einige wenige Alben liegen sogar in noch besserer Qualität vor: 192 KHz und 24bit sind mit die höchste Auflösung, die es für Audiodateien gibt. Zum Beispiel bei HDTracks, HighResAudio oder Quobuz.

Allerdings sollten sie eines beachten: mit einem Supermarktkopfhörer werden Sie hier keinen Unterschied zu einer komprimierten Datei hören. Da bedarf es schon deutlich hochwertiger Hardware.

Amazon Music war seit seiner Einführung der Dienst, der so nebenher lief. Wenn Sie Amazon Prime nutzen, dann können Sie aus Millionen von Musikstücken auswählen und diese unterwegs hören.

Im MP3-Format und damit komprimiert und unter Verlust von Details. Amazon Music HD ist ein Zusatzdienst, der neben den unkomprimierten Dateien auch HighResdateien anbietet. Allerdings für einen Aufpreis von EUR 5,- zum normalen Amazon Music-Abo.