Die modernen Smartphone-Kameras werden immer leistungsfähiger. Nicht nur eine, sondern gleich mehrere Linsen sind Standard. Neben den Zoom-Linse, die Objekte näher heran holen, sind bei vielen Geräten mittlerweile auch Weitwinkellinsen verbaut. Diese sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, wenn Sie sie nicht für weiter entfernte Objekte benutzen. Warum? Das lesen Sie hier!

Während der Trend auf der einen Seite klar in Richtung Vergrößerung geht – schließlich wollen Sie auch weit entfernte Objekte noch auf dem Bild erkennen können – ist seit einigen Monaten auch das Weitwinkelobjektiv wieder in Mode: Wenn Sie einen breiteren Blickwinkel bekommen wollen, als das normalen Objektiv erlaubt. Oft trifft das Landschaftsaufnahmen, manchmal aber auch Situationen, in denen Sie sehr nah ein einem breiten Objekt sind. Das passt dann nicht komplett in den Bildausschnitt. In diesen Situationen sind Sie schnell dem Risiko so genannter Verzeichnungen ausgesetzt.

Weitwinkellinsen sind um so gewölbter, je mehr Fläche sie abdecken. Das ist unproblematisch, wenn Sie die Kamera waagerecht halten. Dann ist die Bildmitte gerade, nur zu den oberen und unteren Bildrändern fallen Verzerrungen an. Das Bild unten ist ein schönes (und ungewolltes!) Beispiel: Türrahmen und Tür passen nicht zu einander, die Tür kann eigentlich nicht schließen.

Hier sorgt das Fotografieren von unten nach oben dafür, dass der Vordergrund nach rechts verschoben wird und der gerade Teil des Türrahmensschräg erscheint. Im Original sieht dieser nämlich so aus:

Die Konsequenz: Wenn Sie ein Weitwinkelobjektiv benutzen, egal ob im Smartphone oder einer Kamera, dann achten Sie genau darauf, wie Sie die Kamera ausrichten!